Der Cozze Premium Rotate Pizzaofen im Test

Es ist schon einige Jahre her als wir den Cozze Elektro Pizzaofen in unserem Blog testeten. Inzwischen gibt es den Ofen auch als Cozze Premium Rotate – sprich als Pizzaofen mit eingebautem Drehteller. Was die neue Version des Cozze Elektro Pizzaofens taugt liest du wie immer im pizzaschaufel.ch Blog. Unboxing Cozze Rotate Wie schon der reguläre Cozze Elektro Pizzaofen kommt auch der Premium Rotate in einer farbenfrohen Verpackung daher. Neben den vielen Farben enthält die Verpackung auch einige Infos zum Pizzaofen selbst. Das Licht-Piktogramm finden wir etwas irreführend, denn der Backraum selbst hat keine Beleuchtung, sondern wirklich nur wie beschrieben der Drehregler, was von äusserst begrenztem Nutzen ist. Der Ofen ist gut verpackt und auf Styropor oder andere nervige Verpackungsmaterialien wird grösstenteils verzichtet. Aus dem Karton entfernt finden wir dann etwas geschäumtes Material – aber immerhin keines bei welchem man danach die ganze Wohnung renovieren muss, weil man überall Rückstände findet. Die fehlende Anleitung zum Zusammenbau der Türe bedeutete etwas Knobeln nach wenigen Minuten war sie aber zusammengeschraubt. Cozze setzt bei der Türschraube nach wie vor auf eine Torx Schraube. Was natürlich eigentlich gut ist aber vermutlich nicht alle einfach so als Schraubenzieher zuhause haben. Der fertig montierte Cozze Premium Rotate Pizzaofen sieht dann so aus. Wagen für Pizzaofen AbCHF 279.00 Jetzt kaufen Aufheiztest Cozze Rotate Wie immer messen wir die Steintemperatur in der Mitte des Steines nach 15 Minuten aufheizen. Um den Ofen aufzuheizen galt es aber erst den wohl grössten je gesehenen T12 Stecker einzustecken. Cozze verspricht in einer mitgelieferten Werbebroschüre für diverse Ofenmodelle (eine Anleitung zum Aufbau der Türe wäre unserer Ansicht nach die bessere Option gewesen) eine Maximaltemperatur von 450° C. Der erste Cozze Elektropizzaofen von Cozze durfte lediglich im Aussenbereich verwendet werden – dies scheint nun Geschichte, wir konnten zumindest keinen entsprechenden Hinweis mehr finden und testen daher drinnen in der Wärme. Nach 15 Minuten Strombezug durch diesen potenten Anschluss zeigt der Cozze Rotate folgende Temperatur an. Infrarotthermometer für Pizzaofen CHF 37.00CHF 29.97 Jetzt kaufen Nach weiteren 10 Minuten, sprich total 25 Minuten sieht sich der Ofen bei seiner eigentlichen Maximaltemperatur von 530° angelangt. Unser Thermometer misst wieder eine tiefere Temperatur. Dies ist aber sogar gut, denn mit Cordieritsteinen verbrennt über 500° sowieso nur noch der Pizzaboden. Nach mehrmaligem Öffnen der Ofentür stellten wir fest, dass wir den Ofen verkratzten. Erst nach genauem Hinschauen stellten wir fest, dass das rechtwinklig abstehende Blech nicht nur ein Umkippschutz für die Türe ist, sondern, dass dieses Blech eingefahren werden kann. Da wir zu Beginn dieses Ofentests noch nicht im Besitz unseres sehr guten Pizzaofenwagens waren – und der Cozze Rotate somit auf traurigen 75 cm Höhe Platz nehmen musste, fiel uns dieser Fehler nicht sofort auf. Lass auch dir dies eine Lehre sein und stelle sicher, dass dein Pizzaofen immer auf Augenhöhe ist, denn wer nicht vollständig in den Ofen sieht kann auch keine gute Pizza backen. Backtest Cozze Rotate Wie immer testen wir unseren Testkandidaten mit einer Pizza Margherita mit Teig nach dem AVPN Rezept. Wichtig; Beim Einschiessen der Pizza darf der Drehteller natürlich noch nicht drehen, da dies die Pizza verwursteln könnte. Immerhin einen Fehler den wir in diesem Test ausgelassen haben :). Direkt beim ersten Backen einer Pizza fällt uns auf, dass die Ofentür wieder, wie schon beim ersten Cozze Elektro Pizzaofen ein äusserst nerviges Problem hat. Man muss sie irgendwo auf einem feuerfesten und hitzeresistenten Untergrund platzieren, da sie nicht am Ofen befestigt ist und kein Scharnier hat. Schnell öffnen und schliessen geht also nicht, genauso wenig wie in den Ofen schauen bei montierter Türe. 24 x San Marzano Tomaten La Carmela 400G CHF 69.95 Jetzt kaufen Pizza Saucenlöffel CHF 9.95CHF 8.96 Jetzt kaufen Fior di Latte 1 kg CHF 21.95CHF 19.95 Jetzt kaufen Nach dem einschiessen stellten wir die Drehautomatik an. Profi-Drehschaufel rund 20 cm CHF 59.90 Jetzt kaufen Die Resultate können sich sehen lassen. Trotz des Drehmechanismus gelang uns die Bräunung der Ränder nicht ganz gleichmässig. Der Boden der Pizza war für Cordierit Verhältnisse wenig verbrannt und noch absolut im guten Rahmen, denn Cozze verzichtet auf Fehlkonstruktionen wie sie andere Hersteller machen und lässt die Unterhitze bleiben. Fazit zum Cozze Rotate Cozze hat mit dem Cozze Rotate vieles richtig gemacht, der Ofen bietet für massiv unter 400 Franken ein solides Preis-Leistungsverhältnis. Mit guter Drehschaufel und einmal gelernt ist das Drehen von Pizzen zwar eher Spass als Belastung, wir können uns aber vorstellen, dass die Drehautomatik Anfängern das Leben erleichtert. Natürlich hat der Ofen auch Schwächen, so ist die Tür ein grosses Gebastel, was auch der Grund sein könnte weshalb Cozze sie auf der Verpackung quasi als extra Geschenk anpreist (geschenkter Gaul). Auch der Cordierit ist keines Pizzabäckers Wunsch-Stein aber da setzen selbst teurere Hersteller bei ihren angeblichen Premium Pizzaöfen drauf. Alles in allem ist der Ofen bei einem Preis von etwas über 300 Franken, wie wir ihn ergattern konnten, sicher ein Kauftipp. Bei Preisen über CHF 400 sollte man eher ein paar Franken mehr investieren und direkt einen richtigen italienischen Pizzaofen mit Biscotto wie den Macte Voyager Svizzera kaufen. Unseren gebrauchten Testofen findest du hier im Angebot. Wie alle Tests von pizzaschaufel.ch erfolgte auch dieser Test auf eigene Rechnung, eine Einflussnahme des Herstellers ist daher unmöglich. Es handelt sich um die freie Meinung des Autors.

Der Ooni Volt 2 Test

Nach dem nicht wirklich gelungenen dafür umso teureren Volt 12 versucht sich Ooni erneut im Elektropizzaofenbereich. Ob es diesmal besser kommt, liest du im Ooni Volt 2 Test. Unboxing Ooni Volt 2 Wir starten direkt mit Oonis Kernkompetenz, der Verpackung. Auch diesmal enttäuscht Ooni nicht. Der vollflächig bedruckte Karton des Volt 2 ist wie üblich in einem braunen Aussenkarton verpackt. Der farbig bedruckte Karton lässt sich dann aufklappen und gibt dem Ganzen ein edles Look and Feel. Unter dem Karton befindet sich dann er Ofen selbst inklusive Backgitter (welches, wenn man den Ofen für Neapolitanische Pizza verwenden will, wohl eher als Auskühlgitter zum Einsatz kommen wird), während sich der Cordierit-Stein auf dem Ofen befand. Beim Entnehmen des Backgitters und einsetzen des Cordierit Steines kam dann auch gleich die grossgeratene untere Heizschlange zum Vorschein, was leider schon mal nichts Gutes verheisst. Da Cordierit Steine ihre Hitze für Neapolitanische Pizzen viel zu schnell abgeben wäre keine oder nur minime Unterhitze für diesen Anwendungszweck die Ideal Aufteilung. Nach dem Einstecken geht es dann auch schon zum nächsten Schritt. Aufheiztest Weil Ooni auf der Verpackung keine Versprechungen betreffend Aufheizzeit macht, setzen wir auf die üblichen 15 Minuten und messen dann ein erstes Mal die Temperatur. Wir heizen im Neapolitanischen Modus auf 450° auf. Der Lüfter fällt sofort als eher laut auf. Da festverbaute Thermometer teilweise vieles messen nur nicht die Steintemperatur in der Mitte, prüfen wir die Angabe des Ofens natürlich mit unserem Infrarot-Thermometer nach. Infrarotthermometer für Pizzaofen CHF 37.00CHF 29.97 Jetzt kaufen Nach weiteren 10 also total 25 Minuten erreicht der Volt 2 nach eigenen Angaben 425° Celsius. Das festverbaute Thermometer scheint für eine grobe Indikation der Temperatur also geeignet. Über 460° brachten wir das Thermometer nie – auch nicht als der Ofen 450° anzeigte. Für einen Cordierit Stein der ja, wie bereits erwähnt, die Hitze zu schnell abgibt, reicht das vollkommen. Backtest Heute testen wir anstelle einer Margherita eine Pizza Marinara, der heimliche Star unter den Neapolitanischen Pizzen, ganz nach dem Credo weniger ist manchmal mehr. Insbesondere aufgrund der tieferen Temperatur, die eine Marinara durch die grössere Menge Tomaten gerne mag (ca. 30-50°), sollte dies dem Volt 2 in die Karten spielen. Feinwaage CHF 19.90CHF 17.91 Jetzt kaufen Bei einer Marinara kommen die Tomaten noch mehr zur Geltung setze daher auf Qualität und verwende hochwertige San Marzano Tomaten. 12 x San Marzano Gustarosso DOP 400G CHF 39.90 Jetzt kaufen Pizzaschaufel 30 cm mit Holzgriff CHF 58.00CHF 52.20 Jetzt kaufen Wie man auf obigem Bild sieht, gestaltet es sich als etwas schwierig eine normalgrosse Teigmenge (250-260 Gramm) auf einer 30 cm Schaufel zu platzieren. Mit dem Volt 2 sollte man also eher mit kleineren Pizzen und Teigmengen von 220-230 Gramm arbeiten. Obwohl der Ofen auf 450° und die Oberhitze auf Stufe 5, dem Maximum eingestellt ist (leider lässt sich die Oberhitze nicht temperatursteuern, sondern nur via Stufen anpassen), stellen wir schnell fest, dass der Boden mal wieder zu schnell bäckt. Profi-Drehschaufel rund 20 cm CHF 76.90CHF 59.90 Jetzt kaufen Obwohl der Ooni Volt 2 angeblich über Pizza Intelligence TM verfügen soll, ist davon absolut nichts zu erkennen. Auch was das genau bedeuten soll beschreibt Ooni nirgends, lediglich, dass die Temperatur sich anpassen soll – eine Funktion die selbst analoge Pizzaöfen wie der Macte Voyager Smart oder der Effeuno N3 mit ihren Thermostaten selbstverständlich beherrschen. Die erste Pizza aus dem Volt 2 ist trotz langem unter das Heizelement halten eine grosse Enttäuschung. Bambus Pizzabrett CHF 19.95CHF 14.96 Jetzt kaufen Da wir im ersten Durchgang voll auf die Neapolitanischen Modus, mit maximaler Oberhitze und Temperatur sowie Pizza Intelligence TM vertrauten und den Boost Modus nicht nutzten, geben wir dem Volt nochmals eine Chance mit diesem Modus der dem oberen Heizelement kurzzeitig mehr Leistung verpassen soll. Für den zweiten Test setzen wir wieder auf eine Margherita. Fior di Latte 1 kg CHF 21.95CHF 19.95 Jetzt kaufen Durch das dreisekündige Drücken des Drehreglers aktiviert sich der Boost Modus der die «Rolling Flame» aus echten Pizzaöfen simulieren soll. In Sachen Marketing Gebrabbel zählt Ooni auf jeden Fall zur absoluten Elite. Also aktivieren wir diesen Boost diesmal exakt gemäss Anleitung und stellen den Ofen auf lediglich 430° ein (Standard im Neapolitanischen Modus, die Unterhitze lässt sich leider nicht separat regeln) und hoffen das Beste. Obwohl die Pizza auch diesmal ungefähr die Hälfte der Backzeit unter das obere Heizelement (diesmal im Boost Modus befindlich) gehalten wurde sieht der Boden nicht besser aus. Vielleicht aktiviert der Boost auch die untere Heizschlange? Da wir nicht noch einmal drei Teiglinge verbraten und ewig unter die Heizschlange halten wollten, schmissen wir dann unseren N3 mit Biscotto an. Daher gibt es jetzt hier ein paar Vergleichsbilder. Arbeitsplatte Lucente CHF 79.90 Jetzt kaufen Pizza Auskühlgitter CHF 23.90CHF 8.95 Jetzt kaufen Fazit zum Ooni Volt 2 Ein Pizzaofen ist ein Produkt, das eigentlich so einfach zu bauen ist, dass Produktdesigner, Softwareentwickler und Marketing-Gurus dabei grandios scheitern, da sie einfach zu viel wollen. So geschehen beim Volt 12 und nun erneut beim Volt 2. Eigentlich bräuchte es nur eine starke Quelle für Oberhitze, einen Thermostaten, Isolation und eine gute Backfläche. Der Volt 2 bietet mit Thermostaten und der Isolation nur zwei der erforderlichen vier Kriterien, rührt daher auch sein Name? Zwar ist der Volt 2 preiswerter, kompakter und unserer Ansicht nach schöner als sein Vorgänger aber trotzdem bringt er im Bereich der Neapolitanischen Pizza maximal die Leistung eines Unold Luigis der ein Drittel des Preises kostet (und dafür gemäss diversen Erfahrungen aus unserem Umfeld häufig auch innert kürzester Zeit kaputt geht). Wie alle Tests von pizzaschaufel.ch erfolgte auch dieser Test auf eigene Rechnung, eine Einflussnahme des Herstellers ist daher unmöglich. Es handelt sich um die freie Meinung des Autors.

Der Tentazione Max Pizzaofen im Test

Die Genotema Srl feiert seit Jahren grosse Erfolge mit Ihren hervorragenden Pizzaparty Gasöfen. Seit Anfang diesem Jahr vertreibt sie unter der Marke Tentazione Pizzaöfen für die Steckdose. Wie sich der Tentazione Max in unserem Test schlägt, erfährst du hier. Unboxing Unser Testofen kommt unscheinbar daher – einzig das komplett übereifrig entwickelte TENTAZ!ONE – Logo und der GT3 Power Green T(h)echnology (was auch immer das bedeuten soll) Schriftzug sind auf den Karton gedruckt. Da die Gestaltung der Verpackung demnach wohl eher nicht zu den Stärken zählt sind wir umso mehr auf den Inhalt gespannt. Leider setzt der Hersteller auf Schaumstoff anstelle Karton wie bei den Pizzaparty Modellen. Schade aber immerhin kein Styropor. Dies dürfte daran liegen, dass der Tentazione Max zwar von der Genotema SRL in Italien entwickelt wurde, aber von einem Auftragsfertiger in China gebaut wird, einzig der Biscotto kommt natürlich nach wie vor aus Italien. Das Design gefällt uns nicht besonders, da scheint der Verpackungsdesigner auch gerade den Ofen gestaltet zu haben. Was aber auffällig gut ist, ist die Verarbeitung, welche einen beinahe etwas höherwertigen Eindruck macht als bei Macte und Effeuno. Einer Realität, der wir uns in Europa leider stellen müssen und die unter anderem auch erklärt weshalb die ganz grossen der Branche ausschliesslich in China fertigen. Das etwas unästhetische Design macht uns Hoffnungen, dass der Tentazione Max genauso abliefert wie der Effeuno N3 (aka der Fiat Panda der Küche). Der mitgelieferte, ganze 41.5*41.5cm grosse, echte! Biscotto macht da schon mal Hoffnung. Aufheiztest Der Tentazione Max ist mit 2800-3000 Watt eigentlich nicht für die Schweizer Standardsteckdose geeignet. Da wir den Hersteller bereits letzten Herbst darauf aufmerksam gemacht hatten, hat dieser uns extra ein Modell mit maximal 2300 Watt Leistung bauen lassen, welches somit legal und sicher an einer Schweizer Haushaltssteckdose funktioniert. Da der Ofen Ober- und Unterhitze bietet kann man die Heizschlangen natürlich auch separat ansteuern. Für unseren ersten Versuch (den Biscotto hatten wir zuvor schon eingebrannt) stellen wir oben wie unten 500° ein. Die Bedienung ist trotz oder gerade wegen? der vielen Knöpfe denkbar einfach. Mit der Funktionstaste lässt sich zwischen Ober – Unterhitze sowie Timer hin und herspringen, während mit + und – die Temperatur bzw. der Timer verstellt wird. Durch sechs Speicherplätze lassen sich die unterschiedlichen Präferenzen auch vormerken. Nach 15 Minuten aufheizen zeigten die beiden Temperaturanzeigen sehr unterschiedliche Werte an wie uns obiges Bild zeigt. Daher war es Zeit für eine Messung mit dem Infrarotthermometer. Infrarotthermometer für Pizzaofen CHF 37.00CHF 29.97 Jetzt kaufen Die Steintemperatur pendelte sich also irgendwo zwischen oberem und unterem Heizelement ein, eigentlich logisch. Nach weiteren 10 Minuten aufheizen zeigte sich das Bedienelement betreffend Oberhitze bereits bei 500° und bei der Unterhitze erst bei 312°, Zeit für eine weitere Messung. Nach spätestens 30-35 Minuten hat der Stein also genügend Hitze und man kann mit dem Backen beginnen. Da wir zusätzlichen Mehrwert für unsere Test schaffen wollten haben wir uns eine Wärmebildkamera angeschafft – leider bringt diese nicht mal so viel. Hier das Bild nach 30 Minuten. Der Tentazione Max hat einen Lüfter, der von unten her ziemlich leise die Luft ansaugt – trotzdem wird der Türgriff auf der Seite relativ warm. Backtest Für unseren Test backen wir natürlich wie immer eine oder ein paar Margheritas. Da es diesmal nur drei Teiglinge waren kneteten wir den Teig von Hand und verzichteten auf die Hilfe der Sunmix. Wie immer nach dem altbewährten AVPN Rezept und mit Caputo Pizzeria Mehl. Caputo Pizzeria 5 kg Pizzamehl CHF 17.90 Jetzt kaufen Beim Backen stechen die verspiegelten Innenwände ins Auge. Dank dem Spiegeltrick hat man immer alle Seiten der Pizza gut unter Kontrolle. Sollte man dann zum Schluss kommen, dass die Pizza eine Drehung benötigt, hat man aufgrund der wirklich grosszügigen Backfläche wunderbar Platz die Pizza zu drehen. Profi-Drehschaufel rund 20 cm CHF 76.90CHF 59.90 Jetzt kaufen Etwas Eingewöhnung braucht der Türmechanismus, da man die Ofentür nur durch vorheriges Anheben öffnen kann. Beim siebten Mal Öffnen ist diese Umgewöhnung aber bereits kein Thema mehr. Die Ergebnisse überzeugen, insbesondere der Boden könnte nicht besser gebacken werden – hier zeigen sich die Vorteile von echtem Biscotto in Kombination mit Unterhitze. Bambus Pizzabrett CHF 19.95CHF 14.96 Jetzt kaufen Fazit Perfekt gebackene Pizzaböden sind aus dem Tentazione Max eine Leichtigkeit. Der Pizzaofen ist hervorragend verarbeitet und bietet mit Ober- und Unterhitze sowie Biscotto di Casapulla alles, was das Pizzaioloherz begehrt. Weniger gefällt uns das Produktionsland sowie das ästhetisch nicht wirklich ansprechende Design. Auch ist der Ofen nicht gerade platzsparend. Einen grossen Vorteil sehen wir in der Möglichkeit Ober- und Unterhitze für die normale Schweizer Haushaltssteckdose anzubieten. Jetzt ist deine Meinung gefragt, sollen wir den Tentazione Max als CH-Version ins Sortiment aufnehmen? Sollen wir den Tentazione Max ins Sortiment aufnehmen? (angepeilter Verkauspreis CHF 600) Du darfst dich gerne im Newsletter in unserer Fusszeile eintragen wenn du von einer allfälligen Vorverkaufsaktion profitieren möchtest. Wie alle Tests von pizzaschaufel.ch erfolgte auch dieser Test auf eigene Rechnung, eine Einflussnahme des Herstellers ist daher unmöglich. Es handelt sich um die freie Meinung des Autors.

Der Landi Gas Pizzaofen im Test

Nachdem sich die Landi letztes Jahr bereits mit dem PrimaVista Universalpizzaofen in das Revier der Pizzaiolas und Pizzaiolos vorgewagt hatte, legt sie nun mit dem Grill Club Gas Pizzaofen nach. Was der nochmals günstigere Pizzaofen aus der Landi kann, erfährst du im pizzaschaufel.ch-Test. Unboxing Die Verpackung des Grill Club Gas Pizzaofens ist relativ schlicht gehalten. Die Verpackung verspricht weder eine maximale Temperatur (gemäss Webseite 550°) noch eine Aufheizzeit – dafür wird eine Backzeit, die Steingrösse und ein Preis angegeben. Direkt nach dem Öffnen springt einem ein Warnhinweis entgegen – man solle zwingend überprüfen, ob ein Deutscher oder der korrekte Schweizer Gasregler mitgeliefert wurde. Unter dem Kontrollblatt fanden wir ein Blech sowie den Cordierit Pizzastein der gemäss Verpackung 30x30cm gross ist und gemäss Webseite 31x31cm – who knows. Unter dem Karton war dann der Ofen und der (korrekte) Gasregler. Aufgestellt wird der Ofen auf drei ausklappbaren Beinen die eine ähnlich gute Qualität wie bei Ooni aufweisen. Aufheiztest Der 4KW Brenner des Landi Pizzaofens zündet mit einer Piezozündung ähnlich (un-)zuverlässig wie Ooni Gasbrenner. Der Brenner hat ein wenig ein beängstigendes Design welches uns an den «Flammenwerfer» Gasbrenner des Karu 16 erinnerte Der Landi Pizzaofen soll gemäss Anleitung 15 Minuten aufgeheizt werden – entsprechend messen wir die Temperatur nach 15 Minuten zum ersten Mal. Weitere 10 Minuten später wurde der Ofen dann schon einiges heisser – wenn auch noch immer nicht 550°. Infrarotthermometer für Pizzaofen Jetzt kaufen Die Temperatur nach 25 Minuten Aufheizen liess sich nicht mehr weiter steigern. Sprich die Angabe von 550° ist entweder etwas übertrieben im hintersten Bereich gemessen oder unsere nicht mehr ganz volle Komposit Gasflasche tat ihr Übriges. Da der Landi Pizzaofen aber mit Cordierit Stein kommt sind Temperaturen über 450° auch nicht wirklich nötig, da die Pizza sonst sowieso nur verbrennt. Backtest Wie immer ist der wichtigste Test natürlich der Backtest und auch heute setzen wir auf eine Pizza Margherita. Das Teigrezept haben wir dieses Mal von Hand ausgeführt da sich ein Spiralkneter unserer Ansicht nach erst ab einer Teigmenge von vier Pizzen lohnt und wir aber nur zwei Pizzen im Ofen testen werden. Natürlich testen wir beim Landi Pizzaofen auch die mitgelieferte Pizzaschaufel. Schon beim Zusammenschrauben stellt man fest, dass die Schaufel sehr klein ist. Um eine normale Pizza mit 260 Gramm Teig auf die Schaufel zu bringen, muss man diese leider etwas zusammenstauchen und sogar über den Schrauben der Griffhalterung platzieren, was ein leichtes in den Ofen schiessen verhindert und dann auch ein längliches Resultat zur Folge hatte. Fior di Latte 1 kg Jetzt kaufen 12 x San Marzano Gustarosso DOP 400G Jetzt kaufen Als wir die Pizza im Ofen platziert hatten, mussten wir dann aber gezwungener Massen auf eine echte Pizzaschaufel umsteigen, da wir die Pizza nicht auf einer Seite vollständig kremieren und auf der anderen ungebacken lassen wollten. Profi-Drehschaufel rund 20 cm Jetzt kaufen Benutze den Rabattcode Landiprofi um mit der Profidrehschaufel aus deinem Landi Pizzaofen einen brauchbaren Pizzaofen zu machen. Wie man auf vorherigem Bild auch sehen kann, bereitet die mitgelieferte Schaufel auch massiv Probleme in Sachen verbrannter Semola auf der Backfläche, da ihr die notwendigen Löcher fehlen. Bambus Pizzabrett Jetzt kaufen Pizzawiegemesser Edelstahl mit Holzgriff 35 cm Jetzt kaufen Das erste Resultat fanden wir – obwohl teilweise mit der Stümperschaufel gebacken – gar nicht so schlecht, der Ofen an sich scheint also einiges zu können. Der faltige Boden und die in die Länge gezogene Pizza lassen sich schliesslich mit dem richtigen Equipment verhindern. Also machten wir uns nach einer gründlichen Reinigung der Backfläche mit unserer Pizzaofenbürste an einen zweiten Versuch. Pizzaschaufel 30 cm mit Holzgriff Jetzt kaufen Das Resultat überzeugte uns dieses Mal so richtig. Pizza Auskühlgitter Jetzt kaufen Logisch hat auch diese Pizza noch eine kleine Unschönheit mit einem Rand, der auf einer Seite mehr aufgegangen ist als auf der anderen und einem Boden der an einer Stelle etwas zu stark gebacken ist. Dieses Problem mit der etwas ungleichmässigen Hitzeverteilung ist aber der sehr kompakten Grösse des Ofens geschuldet und lässt sich fast nicht verhindern, vor Allem nicht zu diesem Preis. Was uns nach dem Abkühlen des Ofens etwas irritierte, war folgendes Bild: Einerseits ist es natürlich gut festzustellen, dass der Brenner relativ gut auf die Oberseite und somit nicht auf das Gargut ausgerichtet ist – andererseits hätten wir das auch nach den zwei gebackenen Pizzen selbst so festgestellt und hätten dazu nicht ein sich auflösendes Blech gebraucht. Als Landi Kunde dürfte einem das mit 5 Jahren Garantie relativ egal sein. Wir hatten jedenfalls keine Blechteile auf unserer Pizza festgestellt, beunruhigend fänden wir es trotzdem diese halblosen Teile oberhalb unserer Pizza zu haben. Fazit Der Landi Pizzaofen ist der Pizzaofen mit dem mit Abstand besten Preis/Leistungsverhältnis welchen wir bisher getestet haben und sollte bei jeder Pizza Einsteigerin und jedem Einsteiger ganz oben auf der Wunschliste stehen. Setzt man auf die richtigen Pizzaschaufeln kann man aus ihm wirklich gute Pizzen zaubern. Die mitgelieferte Pizzaschaufel verdient ihren Namen leider nicht. Die Landi hätte das Blech der Pizzaschaufel besser als zusätzliche Verstärkung der oberen Ofeninnenseite verbaut und damit einen immer noch sehr preiswerten Ofen, der vermutlich etwas langlebiger gewesen wäre, hergestellt. Wie alle Tests von pizzaschaufel.ch erfolgte auch dieser Test auf eigene Rechnung, eine Einflussnahme des Herstellers ist daher unmöglich. Es handelt sich um die freie Meinung des Autors.

Gozney Arc XL im Test

Gozney macht nach seinem Start mit dem «hässlichen Entlein» Roccbox mit ästhetisch sehr ansprechenden Öfen wie dem Dome oder dem Gozney Arc bzw. Arc XL von sich reden. Was der Arc XL in der Praxis kann, liest du hier. Vor dem Test Wir konnten den Gozney Arc XL ungebraucht aus zweiter Hand erwerben – lediglich der Brenner wurde bereits einmal getestet. Was uns bei der Abholung sofort auffiel, war, dass der Gozney Arc XL, obwohl ungebraucht, komplett verrusst war, man machte sich also leider schnell Hände und Kleider dreckig. Was wir nun also schon Mal wissen, ist, dass der Gozney Arc XL selbst bei einem kurzen anlassen des Brenners eine extreme Menge Russ absondert welche andere Öfen, wie ein Pizzaparty Ardore, in jahrelangem Betrieb nicht hinbekommen. Beunruhigend wenn man bedenkt, dass Russ gemäss der Schweizerischen Krebsliga nachweislich krebserregend ist. Um uns von dem Krebsgedanken abzulenken wollten wir uns möglichst schnell ans Pizza backen machen – da dem uns mitgelieferten Druckregler aber eine Dichtung fehlte, galt es zuerst diese zu organisieren. Wir nehmen an, dieser Missstand lag lediglich am Vorbesitzer und hoffen, die CH-Importeure halten sich die geltenden Gesetze und Verordnungen betreffend Gasgeräte, weshalb wir dies dem Gozney Arc XL nicht negativ anhaften möchten. Aufheiztest Der Gozney Arc XL braucht Propangas wie jeder andere Gasgrill & Gas-Pizzaofen auch. Der Brenner zündet sehr zuverlässig mit dem eingebauten Batteriezünder, welcher das Anzünden zum Kinderspiel macht. Neben dem automatischen Zünder ist auch ein Thermometer miteingebaut. Mal schauen was dieses nach 15 Minuten aufheizen auf voller Leistung meint. Während das eingebaute Thermometer nach 15 Minuten lediglich 255° erreichte, kam unser Infrarotthermometer bereits auf 350-360°. Die Differenz war so gross, dass wir sogar an unserem Infrarotthermometer zu Zweifeln begannen und den eingestellten Abstrahlwert überprüften – dieser war jedoch auf den korrekten 0.95 für Stein eingestellt. Infrarotthermometer für Pizzaofen Jetzt kaufen Weitere 15 Minuten später näherten sich die Werte des externen Thermometers und des Ofens an. Nach 30 Minuten haben wir also lediglich 423.3° auf dem Stein, was wohl an der sehr grossen Frontöffnung liegen dürfte, welche im Gegenzug ein legendär gutes Backfläche zu Ofenbreite Verhältnis bietet was in der Praxis sowieso wichtiger sein dürfte als eine um fünf Minuten kürzere Aufheizzeit. Nach ungefähr 40 Minuten bietet sich folgendes Bild Während der Gozney Arc XL nach 40 Minuten Aufheizen ready für seine erste Pizza ist, muss man leider auch feststellen, dass die Russeskalation selbst auf dem schwarzen Ofen in obigem Bild in der rechten oberen Ecke bereits jetzt zu erkennen ist (Sieht aus wie ein Schatten, nur färbt dieser Schatten halt ab). Gozney argumentiert, die unvollständige Verbrennung des Gases sei gewollt, da so ein schöner Flammenüberwurf (Gozney Marketingsprech = Rolling Flame) erreicht werde, welcher eine gleichmässigere Hitzeverteilung ermögliche. Die Hitzeverteilung Links-Rechts ist tatsächlich gut, besser als beispielsweise bei den von uns getesteten Ooni Modellen. Im Vergleich zu einem Pizzaparty Ardore ist jedoch keine Verbesserung erkennbar – der Ardore setzt anstelle schlechter Verbrennung auf einen höher platzierten Brenner und eine rundere Kuppelform. Die grössten Temperaturunterschiede gibt es unserer Erfahrung nach sowieso von hinten nach vorne zur Öffnung hin und das ist auch beim Arc XL – trotz jeder Menge Russ – nicht anders. Backtest Wie immer testen wir auch den Gozney Arc XL mit einer Margherita. Den Teig dazu haben wir mit dem Verace Napulé Mehl nach folgendem Rezept in unserer Sunmix zwei Tage zuvor vorbereitet. Pizzamehl Verace Napulé 1 kg Jetzt kaufen San Marzano Bio La Carmela 400G Jetzt kaufen Fior di Latte 1 kg Jetzt kaufen Die Pizza liess sich aufgrund der schön grossen Backfläche und natürlich dank unserer Profi-Drehschaufel hervorragend wenden. Das Resultat konnte sich sehen lassen. Bambus Pizzabrett Jetzt kaufen Pizzawiegemesser Edelstahl mit Holzgriff 35 cm Jetzt kaufen Als «Biscotto-Trottel» beachteten wir natürlich mal wieder nicht, die Temperatur für den Cordierit Stein runterzuschrauben und backten bei effektiv minim über 500°, was etwas zu viel für diesen Stein ist. Der Gozney Arc XL ist sogar so nett und warnt direkt bei Temperaturen über 480° womit auch Biscottonutzer es schaffen sollten mit der korrekten Steintemperatur zu backen. Um dem Cordierit auch noch eine faire Chance mit passenden Temperaturen zu bieten, gab es nach einer Reinigung der Backfläche mit unserer Ofenbürste natürlich noch weitere Pizzen bei ca. 450 Grad. Pizzaofenbürste Messing Jetzt kaufen Mit dem Gozney Arc XL lassen sich also trotz Cordierit Stein gute Resultate erzielen, wenn man sich etwas Mühe gibt. Die nötige «tiefe» Steintemperatur erfordert entweder, die Pizza länger mit der Drehschaufel an der Flamme zu halten oder die Brennerleistung etwas zu erhöhen. Da der Drehregler vorne am Gerät sitzt, ist das kaum Aufwand – im Gegensatz zum Pizzaparty Ardore oder Ooni Öfen, dessen Regler hinten liegen. Dort braucht man ihn dank des Biscotto-Steins aber etwas seltener. Pizza Auskühlgitter Jetzt kaufen Arbeitsplatte Lucente Jetzt kaufen Fazit Der Gozney Arc XL ist ein wunderschöner und aufgrund seiner im Verhältnis zur Backfläche geringen Grösse auch ein praktischer Ofen. Trotz billigem Cordierit Stein lassen sich mit wenig Zusatzaufwand sehr gute Pizzen backen. Nach unserer Erfahrung ist der Gozney Arc XL der bisher beste in China hergestellte Pizzaofen, den wir getestet haben. Gozneys grösste Stärke ist aber gleichzeitig auch die grösste Schwäche. Professionelle Pizzaöfen wurden optisch und befeuerungstechnisch so gut kopiert, dass ein Arc XL mehr Russ in die Umgebung schleudert als sämtliche grossen Gas und Holz Gastroöfen die wir bisher benutzt haben. Abgase die wir persönlich lieber nicht über unsere Pizza geleitet hätten.   Wie alle Tests von pizzaschaufel.ch erfolgte auch dieser Test auf eigene Rechnung, eine Einflussnahme des Herstellers ist daher unmöglich. Es handelt sich um die freie Meinung des Autors.

Effeuno lanciert die Easy Pizza Pro Linie

Effeuno gibt der Easy Pizza Linie (bisherige Standardmodelle mit Drehregler) ein Upgrade, spendiert ihr eine digitale Steuerung und nennt die Linie neu Easy Pizza Pro. Worin sie sich sonst noch von der Easy Pizza Linie unterscheidet liest du im pizzaschaufel.ch-Blog. Bisher bestand die Easy Pizza Linie von Effeuno aus folgenden Öfen: Effeuno P134H 509°C inkl. Effeuno Biscotto Jetzt kaufen Pizzaofen Effeuno P134HA 509 inkl. Effeuno Biscotto Jetzt kaufen Pizzaofen Effeuno P134HA 509 inkl. Effeuno Biscotto Jetzt kaufen Neu werden die analogen Thermostaten in der Easy Pizza Pro Linie durch digitale Pendants ersetzt, ausserdem ändert sich dadurch auch die Bedienung welche nun anstatt mit physischen Drehreglern mit einer Touch-Oberfläche geschieht. Durch die digitale Temperatursteuerung wird nun ein präziseres Einstellen der Temperatur möglich. Effeuno verbildlicht das so (Rot = Easy Pizza und Blau = Easy Pizza Pro). Im Bereich der Steuerung der Heizelemente hat Effeuno zudem eine Boost Funktion hinzugefügt. Somit kannst du mit den Pizzaöfen der Easy Pizza Pro Linie für 60 Sekunden die volle Leistung eines gewünschten Heizelementes abrufen. Damit man die Situation im Ofen besser einschätzen kann gibt es ausserdem neu eine Anzeige ob ein Heizelement gerade in Betrieb ist oder nicht. Zu den weiteren kleinen Verbesserungen die Effeuno vorgenommen hat, zählt beispielsweise die Lampe, welche nun nicht mehr auf der Seite, sondern hinten in der Mitte unter den Zuleitungen für das Heizelement angebracht wird. Effeuno hat auch die Aufhängung des Heizelementes im Vergleich zur regulären Easy Pizza Serie verbessert. Fazit Der Wechsel von der Easy Pizza zur Easy Pizza Pro Serie stellt eher eine Evolution als eine Revolution dar. Die genauere Steuerung des Ofens empfinden wir als sinnvoll und auch die kleinen Verbesserungen gefallen uns gut. Was uns persönlich weniger gefällt sind Touchscreens in der Küche und die langsam aber sicher überbordende Namenslänge der Effeuno Öfen «Effeuno Easy Pizza Pro P134HA» – ernsthaft? In Sachen Namen hat Macte das Wort Easy viel mehr auf ihrer Seite obwohl es Easy in keinem der Ofennamen gibt. Da Effeuno die reguläre Easy Linie nicht mehr weiter produziert, bleibt – sobald unser Lager abverkauft ist – nur noch die N-Linie von Effeuno mit einfacher haptischer Bedienung übrig. Es lohnt sich also bei unseren Lageröfen zuzuschlagen falls man eher weniger begeistert von Touchscreens ist – ein Nachbestellen ist nicht mehr möglich. Sagen dir Touchscreens (und hoffentlich vor Allem die positiven Neuerungen der Pro-Serie) zu, so kannst du dir deinen Ofen ab sofort sichern, wir konnten uns ein kleines, beschränktes Vorverkaufskontingent sichern. Effeuno Easy Pizza Pro P134H 509°C inkl. Effeuno Biscotto Jetzt kaufen Effeuno Easy Pizza Pro P134HA 509 inkl. Effeuno Biscotto Jetzt kaufen Effeuno Easy Pizza Pro P134HA 509 inkl. Effeuno Biscotto Jetzt kaufen

Was beachten beim Pizzaofen kaufen?

Inzwischen gibt es auch in der Schweiz eine riesige Auswahl an Pizzaöfen für zuhause. Dieser Ratgeber kann dir dabei helfen, den richtigen Pizzaofentyp zu wählen. Wir haben unsere langjährige und Pizzaerfahrung in diesem Blogbeitrag zusammengefasst. Beantworte die untenstehenden Fragen für dich und schon bist du einen Schritt weiter beim Pizzaofen kaufen. Welche Art von Pizza magst du? Knusprig wie beim Standard-Italiener in der Schweiz Fluffig mit luftigem Rand und in der Mitte weich Wo möchtest du Pizza backen? Draussen im Garten oder auf der Terrasse Drinnen oder gedeckt auf dem Balkon Was für eine Steckdose steht dir zur Verfügung? Was Steckdose? halt die aus der der Strom kommt Natürlich habe ich eine T23 Steckdose wie die meisten anderen Haushalte auch Fazit Die Auswahl ist inzwischen sehr gross. Um nicht den Überblick beim Pizzaofen kaufen zu verlieren, lege den Fokus auf das wichtigste. Setze auf einen guten Stein – die Faustregel besagt, je rauer und je ungenauer verarbeitet der Stein aussieht, desto besser ist er vermutlich für deine Pizza, denn nichts lässt die Pizza schneller verbrennen als eine spiegelglatte Oberfläche. Egal ob du einen Pizzaofen für den Garten oder für drinnen suchst empfiehlt es sich zuerst auf etwas einfaches (und damit meinen wir nicht einen Billig-Ofen, der beim dritten Mal schon keinen Spass mehr macht) zu setzen. Denn es bringt nichts, wenn du dich mit deinem ersten Ofen gleich komplett übernimmst und z.B. Holzfeuer, Pizzavorbereitung und Backen dann schlussendlich nicht unter einen Hut bringst. Brauchst du Hilfe beim Pizzaofen kaufen? schreib uns via WhatsApp und wir beraten dich beim Pizzaofenkauf

Der Macte Nettuno im Test

Wer auch mal Brot oder Focaccia backen will, kommt mit den an CH-Standardsteckdosen verwendbare Pizzaöfen Voyager Smart und Effeuno N3 nicht weit, da ihnen die Höhe und die bei längeren Backzeiten erforderliche Unterhitze fehlt. Macte Ovens bietet mit dem Nettuno eine preisgünstige Option sämtliche Optionen offen zu halten – was der Ofen taugt, erfährst du im pizzaschaufel.ch Testbericht. Unboxing Der Macte Nettuno kommt wie sein kleiner Bruder, der Voyager Smart im unscheinbaren Karton daher, nicht einmal der Name des Ofens wird erwähnt. Nach dem Öffnen springt einem die Anleitung in NFC-Kreditkartenform (was auch immer das bringen soll, den meisten wäre eine ausgedruckte Anleitung wohl lieber) und die nochmals eingepackte Türe entgegen. Unter der Tür und der Anleitung befindet sich der Ofen selbst – wie bei uns üblich kommt dieser natürlich direkt mit dem für die Schweiz zugelassenen Stecker bzw. hier Fixadapter. Nach dem Entnehmen des Ofens findet man, wie leider häufig bei Italienischen Herstellern, Styropor. Der Nettuno kommt mit zwei Steinen, einem Cordierit für Brot Focaccia & co sowie einem Biscotto di Casapulla, welche sich beide halbiert und verpackt im Ofeninnern befinden. Inzwischen setzt Macte bei den durch sie selbst verkauften Öfen auf billig Biscotti welche nicht unseren Qualitätsvorstellungen entsprechen, weshalb wir weiterhin exklusiv nur Öfen mit dem teureren Biscotto Saputo für euch herstellen lassen. Da der Macte Ovens Nettuno eine untere Heizschlange hat, ist es wichtig die Steine hintereinander und nicht nebeneinander zu platzieren (ansonsten drücken die Steine auf die Heizschlange). Bevor wir obiges Bild erstellten, galt es noch die Schutzfolien zu entfernen und die Türe zu montieren. Was uns besonders gefällt ist das Scharnier, welches sich ohne Hilfe von Nägeln offenhalten und dann sichern lässt (bitte hinschauen und lernen Effeuno!). Aufheiztest Bevor wir unseren Macte Ovens Nettuno einbrennen und nach dem erneuten Abkühlen zu unserem beliebten Aufheiztest antreten lassen können braucht der Ofen natürlich Strom. Da der Pizzaofen mit oberem und unterem Heizelement auf über 2.3 KW Leistung kommt (2.975 KW, um genau zu sein) kann er nicht an der Schweizer Standard Haushaltssteckdose (T13) betrieben werden. Aber keine Sorge, nahezu alle Bauten mit Elektroinstallationen neuer als 20 Jahre haben irgendwo eine T23 Steckdose (meistens für Waschtürme, Geschirrspüler und ähnliche Gerätschaften) welche bis 3.68 KW verträgt. Jedenfalls wurden sogar wir in unserem Block aus den 50-er Jahren mit 2003 renovierter Küche fündig. Für den Geschirrspüler gibt es eine T23 Steckdose (obwohl der Geschirrspüler gemäss seinem Stecker sich eigentlich mit 2.3 KW begnügen müsste – aber wir beklagen uns natürlich nicht über eine Steckdose mit mehr Leistung für unseren Pizzaofen). Damit wir von der Platzierung her etwas flexibler waren haben wir uns noch ein T23 Verlängerungskabel zugelegt. Nach diesem kleinen Steckdosenexkurs nun zu unserem Aufheiztest. Da die Verpackung des Macte Nettunos keine grossspurigen Versprechungen macht, haben wir mal nach 15 Minuten zu messen begonnen. Infrarotthermometer für Pizzaofen Jetzt kaufen Wer also (wie wir) dachte, der Nettuno würde mit seinen fast 3KW wesentlich schneller aufheizen als ein Voyager Smart mit 1.9KW täuscht sich – da es viel mehr Raum aufzuheizen gilt, ist die Aufheizleistung etwa gleich oder sogar minim langsamer als beim kleinen Bruder. Schon bald nach der 500° Messung erreichte der Ofen ein OH – Over Heat, sprich über 550° und für unser Thermometer somit nicht mehr messbar. Der Nettuno, italienisch für Neptun, erreicht also sehr hohe Temperaturen. Inwieweit der Name eines ca. -200° kalten Planeten zu einem sehr heiss werdenden Pizzaofen passen soll muss jede*r für sich selbst beurteilen. Backtest Ein Novum steht an in unserer Testreihe, so werden wir im Nettuno nicht nur Pizza sondern, da der Ofen insbesondere auch dafür gemacht ist, auch Brot backen. Zuerst aber zu unserer klassischen Margherita. Pizzaschaufel 33 cm mit Holzgriff Jetzt kaufen Für den Teig haben wir wie immer auf das AVPN Standardrezept gesetzt und, da wir gleich eine etwas grössere Menge Teig (Acht Teiglinge) machten, das Kneten unserer Sunmix Easy 6 überlassen. Sunmix Easy 6 inkl. LED Beleuchtung Jetzt kaufen Auch im Nettuno sind bei höheren Temperaturen (ab ca. 420°C) Drehungen nötig. Profi-Drehschaufel rund 20 cm Jetzt kaufen Auch die weiteren Pizzen gelangen uns auf Anhieb sehr gut – was bei den richtigen Temperaturen und einem Biscotto Saputo auch nicht verwunderlich ist. Bald jedoch stellten wir fest, dass das untere Heizelement für unseren momentanen Bedarf (mit Pausen von ca. 2-3 Minuten zwischen den Pizzen) zu viel Hitze abgibt und mussten da etwas runterregeln. Schön zu wissen, dass man noch absolut genügend Reserve hat aber abgesehen vom erstmaligen Aufheizen und von grösseren Anlässen mit sehr schnellem Einschiessen der Pizzen wird man das untere Heizelement im Pizzaszenario wohl nie gebrauchen. Nach dem Abstellen der Unterhitze gelangen uns perfekte Pizzen mit perfekten Böden. Fior di Latte 1 kg Jetzt kaufen 24 x San Marzano Bio La Carmela 400G Jetzt kaufen Bambus Pizzabrett Jetzt kaufen Pizzawiegemesser Edelstahl mit Holzgriff 35 cm Jetzt kaufen Da der Nettuno aber eben nicht nur für Pizza konzipiert wurde haben wir ihn wie schon versprochen auch mit Brot getestet. Dazu haben wir jeweils 400 Gramm Mehl (z.B. Ruch, Pizza oder ähnlich, was mit dieser Hydration nicht funktionieren würde, wäre Dinkelmehl), 8 Gramm Salz und eine Prise Trockenhefe mit 300 Gramm lauwarmem Wasser zusammengerührt (ohne Kneten) und so zwei bis drei Stunden stehen lassen. Danach haben wir den entstandenen «Teig» 4-Fach gefaltet (mit Fokus aufs Falten, kein Zerreissen bzw. Kneten) und so auch gleich etwas auf Spannung gebracht. Danach landete der Teig für die Nacht im gut bemehlten Gärkörbchen. Am Morgen galt es dann ernst und wir kippten das Brot auf die Brotschaufel. Brotschieber 30cm Jetzt kaufen Im 280-300° hiessen Ofen mit auf Cordierit gewechseltem Stein dauerte das Backen kurze 10-15 Minuten. Um ein zu frühes austrocknen der Brotoberfläche zu verhindern haben wir für Dampf im Ofen gesorgt. Das kann man entweder mit einem speziellen Bedampfer oder etwas umständlicher dafür günstiger mit einer Tasse voll Wasser im Ofen. Effeuno Steamer Jetzt kaufen Was wir schnell feststellten, war, dass die Unterhitze – ganz im Gegensatz zur Neapolitanischen Pizza – beim Brot backen essenziell ist. Wir haben diese über die verschiedenen

Fior di Latte oder Büffelmozzarella, was ist besser für deine Pizza?

Gleich mal vorweg, Fior di Latte und Büffelmozzarella sind die gleiche Art von Käse – nämlich Varianten von Mozzarella – sprich auch die Bezeichnung Mozzarella Fior di Latte ist korrekt. Trotzdem gibt es Unterschiede welche wir hier herausarbeiten wollen. Theorie Zuerst gleich zum offensichtlichen Unterschied, Fior di Latte wird aus Kuhmilch und Büffelmozzarella aus der Milch des Wasserbüffels hergestellt. Da Wasserbüffel weniger Milchleistung haben als Hausrinder, ist die Milch gehaltvoller, cremiger und somit fettiger. Wohl auch aufgrund der tieferen Milchleistung sind die Haltungsbedingungen der Büffel in Italien häufig sehr kritisch wie Arte in folgender Dokumentation zeigt. Die dann verkäste Büffelmilch ist ein Mozzarellaprodukt welches in Lake verkauft wird während ein Mozzarella Fior di Latte ohne diese auskommt und somit trockener ist. Aus diesem Grund hat das wässrigere Büffelprodukt tiefere Fett und Proteinwerte als ein Fior di Latte, dies zumindest bei der Entnahme aus der Packung (sprich mit sämtlicher Flüssigkeit noch in der Kugel). Der Fior di Latte hingegen ist eine Mozzarella Art die mit Fokus darauf produziert wird, dass sie auf der Pizza nicht wässert. Praxistest Fior di Latte vs Büffelmozzarella Zum Direktvergleich haben wir uns eine Packung unseres bzw. dem Swiss Premium Mozzarella Fior di Lattes genommen und ihn mit dem Bio Büffelmozzarella der Chäs-Hütte Meierskappel aus Zentralschweizer Büffelmilch getestet (bei der Genossenschaft Migros Luzern als «Aus der Region» Produkt erhältlich oder schweizweit bei Farmy.ch) Bereits beim Schneiden werden Unterschiede offensichtlich, während der feste Fior di Latte sich unspektakulär mit unserem Käseschneider schneiden liess, ist dies beim Büffelmozzarella nicht möglich. Sobald man eine Art trockene Haut durchschnitten hat, erscheint ein nahezu flüssiger Kern welcher bei kleinstem Druck Wasser verliert – ähnlich einer Burrata Kugel bzw. dessen Füllung Straciatella (beides übrigens auch Varianten von Mozzarella). Lässt man den geschnittenen Büffelmozzarella etwas im Kühlschrank stehen, so verliert er weiter Flüssigkeit. Jedoch reicht auch das nicht aus um ihn sinnvoll auf einer Pizza verwenden zu können. Um den Büffelmozzarella effektiv auf einer Pizza verwenden zu können, muss dieser ausgepresst werden, nur so verhindert man einen grossen See. Da nach dem Auspressen ein Klumpen entstanden ist, muss der Büffelmozzarella für die Pizza erneut in kleine Stücke zerzupft werden. Beim Backen im Pizzaparty Ardore verhalten sich Fior di Latte und Büffelmozzarella relativ ähnlich, der Fior di Latte karamellisiert etwas mehr dafür zerläuft der Büffelmozzarella stärker. Pizzaparty Ardore Jetzt kaufen Geschmacklich ist der Büffelmozzarella etwas intensiver als Fior di Latte – was unter Umständen nicht alle mögen – den meisten im Pizzaschaufel.ch Team aber sehr gut schmeckt. Beim Fior di Latte gefiel uns das Fäden ziehen besser. Bambus Pizzabrett Jetzt kaufen Fazit Was soll nun auf meine Pizza, Fior di Latte oder Büffelmozzarella? Es eignen sich beide Mozzarella Varianten sehr gut für Pizza. Beim Büffelmozzarella gibt es aber einiges an Zusatzaufwand zu beachten, so muss dieser wirklich so gut wie nur irgendwie möglich «entsaftet» werden damit er nicht die komplette Pizza zerstört. Ausserdem ist Büffelmozzarella – zumindest für Personen mit intaktem moralischem Kompass – eine sehr teure Angelegenheit, pro Pizza muss mit ca. CHF 5 gerechnet werden, während man mit Fior di Latte bei ca. CHF 1.5 pro Pizza zu liegen kommt. Da sich über Geschmack bekanntlich nicht (oder eben doch?) streiten lässt können wir nicht pauschal sagen welcher Mozzarella auf der Pizza nun endgültig besser schmeckt – die Abwechslung macht das Leben wohl am Interessantesten. Fior di Latte kriegst du natürlich bei uns Fior di Latte 1 kg Jetzt kaufen

Der Landi Universal Pizzaofen im Test

Seit neuestem bietet auch die Landi einen Pizzaofen feil. Zum Preis von lediglich CHF 175 verspricht der Prima Vista Universal-Pizzaofen feine Steaks, Pommes und Pizzen, ob das gut kommt liest du im pizzaschaufel.ch Test. Unboxing und erster Eindruck Kaum wurden wir auf den vermutlich neu günstigsten Elektropizzaofen der Schweiz aufmerksam gemacht (Die Ufos bzw. umfunktionierten Crepesplatten von Ariete und co mal ausgenommen) fand dieser auch schon wenig später den Weg zu uns. Auf den ersten Blick deutet noch ziemlich nichts auf die Versatilität des Ofens hin – wer käme schon darauf, dass Begriffe wie «Unversal» und «Gusseisenplatte» für Pommes-Frites und Steak steht? Wir jedenfalls nicht und rechneten damit, dass der Ofen die Möglichkeit des backens auf Cordierit Stein und Backstahl bietet. Vom Gewicht her ist der Landi Pizzaofen sicher zu den angenehmen Leichtgewichten zu zählen. Aus relativ hohen 2000 Watt (100 Watt mehr als der Voyager Smart) soll der Ofen bescheidene 400° Celsius erreichen. Beim Öffnen der Verpackung findet sich schon die nächste Überraschung, unter der Anleitung verbirgt sich doch tatsächlich ein Topfhandschuh und nochmals darunter eine Grillzange. Etwas irritiert machen wir weiter und finden unter dem Ofen eine Gusseisenplatte welche sich leider nicht zum Pizza backen eignet, da sie auf beiden Seiten rundherum einen Absatz hat. Mit dem Öffnen des Ofens finden die Überraschungen dann auch ein Ende, der Heissluftfritteusen-Einsatz beendet das Überraschungsspektakel. Nach dem Entfernen des Air-Fryer Korbes fällt sofort auf, dass die Landi mit den unteren Heizelementen sehr sparsam umgegangen ist – was absolut korrekt (und somit auch besser als Ooni oder Unold) ist für einen Pizzaofen. Was uns weniger gut gefällt als das untere Heizelement ist das Scharnier und der Türdichtungsring. Die Materialstärke des Türscharnieres und des Dichtungsringes finden wir zwar verstörend aber, da die Landi 5 Jahre Garnatie bietet, darf man dem einigermassen vorhersehbaren Defekt wohl entspannt entgegenschauen. Es gibt in Sachen Verarbeitung bzw. Innovation aber auch etwas positives zu berichten. Den von der Landi verbauten Kabelhalter würden wir uns auch bei den etablierten Herstellern wünschen – denn sobald man den Ofen mal transportiert ist das Kabel nur noch extrem mühsam und immer im Weg. Auf dem Ofen klebt eine Anleitung welche einem weis machen will, dass die Pizza länger backen muss wenn sie einen grösseren Durchmesser hat was natürlich absoluter Nonsense ist. Nicht nur ist die Anleitung unnütz sondern auch noch voller Luftblasen aufgeklebt. Wir entscheiden uns den Kleber also zu entfernen was wir sofort bereuten. Das entfernen der Kleberückstände kostet uns einen Teigspachtel (welchen wir nicht mehr reinigen konnten), 3 Deziliter Wundbenzin und ungefähr 30 Minuten. Sprich wer sich diesen unschönen Kleber nicht möchte darf gut und gerne CHF 20 zum Kaufpreis des Ofens für die Entfernung des Klebers hinzurechnen. Somit können wir endlich mit dem ersten Test starten. Aufheiztest Der PrimaVista Pizzaofen hat ein Programm für Neapolitanische Pizza welches wir auch für unseren Aufheiztest verwenden. Aufgrund der vernünftig dimensionierten unteren Heizschlange verzichten wir darauf die Ober- Unterhitzeregelung zu verändern. Da sich der Landi Pizzaofen in den meisten belangen für schläuer hält als sein Benutzer ist nahezu alles automatisiert. Die Aufheizzeit läuft automatisch 15 Minuten lang. Nach der ersten Runde schaffte es der Ofen leider nur auf ungefähr 180° weshalab wir ihn mit viel herumdrücken dazu bringen mussten die Aufheizzeit von 15 Minuten nochmals von vorne zu starten. Der Ofen erreicht im Normalfall in der Mitte des Steines ca. 380°, ein mal hatten wir Glück und erreichten sogar 392.6°. Infrarotthermometer für Pizzaofen Jetzt kaufen Die auf der Verpackung aufgedruckten 400° Grad waren für uns leider nicht zu erreichen und scheinen eher etwas hochgegriffen. Leider wie wir sagen müssen ist es der erste Pizzaofen der die versprochene Temperatur in unseren Tests nicht erreicht. Da ein Cordierit Pizzastein aber sowieso nicht allzu hohe Temperaturen erträgt, da er sonst den Boden verbrennt sind wir also mal gespannt auf unseren Backtest. Backtest Wie immer haben wir einen Pizzateig nach unserem bzw. dem AVPN Rezept vorbereitet. Geknetet haben wir ihn diesmal von Hand, da sich die Sunmix unserer Ansicht nach erst ab 3-4 Teiglingen lohnt. Pizzaballenbox inklusive Deckel Jetzt kaufen Fior di Latte 1KG Jetzt kaufen Wie meistens testen wir auch den Landi Pizzaofen mit eine Margherita. Pizzaschaufel 33 cm mit Holzgriff Jetzt kaufen Da wir davon ausgingen, dass die Pizza bei dieser «tiefen» Temperatur nicht gedreht werden muss verzichteten wir bei der ersten Pizza darauf. Mit untenstehendem Resultat. Profi-Dreschaufel rund 20 cm Jetzt kaufen Erschwerend kam bei der ersten Pizza hinzu, dass wir den Lichtschalter nicht sofort fanden. Das Licht lässt sich leider nur für kurze Zeit mittels Druck auf den Ober-Unterhitzeregler einschalten – da sich der Ofen ja eben für höchst intelligent hält stellt er nach wenigen Sekunden auch wieder ab. Auch der automatische Timer der durch die Türe aktiviert wird kann man als nichts anderes als eine Anfängerfalle bezeichnen, denn wer die Pizza wirklich nach Timer backen würde hätte im Neapolitanischen Modus nur noch Kohlehäufen. Beim Pizzaboden zeigt sich, dass sich die Landi etwas überlegt hat und die untere Heizschlange wirklich nicht überdimensioniert wurde. Die zweite Pizza wurde dank vielem Lichtschalter drücken etwas besser. Pizza Auskühlgitter Jetzt kaufen Wie man dem Bild der zweiten Pizza gut entnehmen kann, ist der Pizzaofen leider nicht genügend heiss um aus dem Fior di Latte nicht ein mini Fondue zu schmelzen Fazit Die Landi ist mit ihrem Pizzaofen vor Allem extrem günstig (auch im Vergleich zum mehr oder weniger baugleichen Severin Pizzaofen) was sich leider in der Verarbeitung und Materialstärken zeigt. Die Bedienung des Ofens ist alles andere als durchdacht (evt. der gleiche Ingenieur wie beim Unold Luigi?) und die Anleitung enthält mehr Unwarheiten als Nützliches. Die erreichte Temperatur enttäuschte uns ein wenig, so viel weniger gut wird eine Pizza aus dem Haushaltsbackofen nicht (und der ist erst noch günstiger als extra einen Billig-Ofen zu kaufen). Gut gefiel uns die Temperaturentwicklung am Gehäuse welches nur etwas warm wurde, ebenfalls genial ist der Kabelhalter an der Rückseite. Wir denken, der Universal-Pizzaofen ist die ideale Wahl für Personen die in einem kleinen Studio keinen Backofen haben und für wenig Geld