Der Macte Voyager Svizzera im Test

Macte, der Süditalienische Pizzaofenhersteller, der sich mit der Voyager Serie schon länger einen Namen in der Schweiz gemacht hat, hat auf uns gehört und den bestmöglichen Ofen für uns Schweizer zusammengestellt. Wie sich der Macte Voyager Svizzera im Praxistest schlägt und was er im Vergleich zum Effeuno N3 bietet, liest du hier. Unboxing Voyager Svizzera Wie alle Macte Pizzaöfen kommt auch der Voyager Svizzera im unscheinbaren, aber sehr stabilen Karton daher. Nach dem Öffnen des Kartons erwartet einem Luftpolsterkissen und eine goldene NFC-Karte mit nicht eingemittetem Macte Ovens Logo und Made in Italy Schriftzug sowie einen QR-Code – beide Wege führen zur digitalen Anleitung. Was genau das soll, ist uns seit Jahren unklar, eine gedruckte Anleitung mit QR-Code zu ein paar Videos wäre wohl jedem Kunden lieber und kaum teurer. Viel erfreulicher als die Anleitung ist der Fakt, dass Macte nach jahrelangem Gejammer unsererseits endlich direkt Schweizer Stecker verbauen kann und der zusätzliche klobige Fixadapter somit entfällt. Wie so oft in Italien machte ein persönliches Treffen das Unmögliche möglich. Auf dem Ofen befindet sich die noch nicht montierte Türe. Im und vor dem Ofen befinden sich die gesplitteten echten Biscotto Steine und der Türgriff. Wir bezahlen jeweils einen Aufpreis, um die bestmöglichen Biscottosteine zu erhalten, trotzdem ist ein Biscottostein natürlich kein Dekorationsobjekt, sondern ein Mittel, um möglichst gute Pizza zu backen. Etwas brüchige Kanten und Risse sind normal, falls man einen “schönen” Stein möchte, so sollte man unbedingt zum Effeuno N3 mit Effeuno Stein greifen, dieser Stein verbrennt dann im Gegenzug halt einfach den Pizzaboden. Nach dem entnehmen des Voyager Svizzera geht es ans entfernen der Folie und ans zusammenschrauben und einbauen der Ofentür. Beides ist eher etwas Umständlich und nimmt entsprechend Zeit in Anspruch, daher sollte man keinesfalls am Tag, an dem man den Ofen erhält, bereits eine grosse Pizzaparty mit Gästen einplanen. Wir schreiben das hier, weil es tatsächlich entsprechend übereifrige Kunden gibt (zu denen der Autor dieses Beitrages wohl auch gehören würde). Deshalb unser Tipp; Nimm dir Zeit den Ofen seriös von seiner Folie zu befreien, die Türe zu montieren, den Biscotto einzubrennen und ein paar Testpizzen zu backen, bevor du damit auf die grosse Bühne gehst. Im Gegenzug kriegt man mit dem Voyager Svizzera einen Ofen, der unverkratzt ankommt und bei dem beim Transport noch nie eine Türe gebrochen ist, was man von Effeuno N3 leider nicht immer behaupten kann. Um die Türe, welche den Transport heil überstanden hat, nicht beim Zusammenbau zu zerstören, sollte man den Türgriff (trotz Schaumstoffeinlage) nicht wie ein wahnsinniger anziehen, denn dann Bricht das Glas und es wird teuer. Auch das einfahren des Türscharniers am Ofen benötigt etwas Fingerspitzengefühl. Was uns nach wie vor begeistert, ist die kleine eingebaute Klappe, welche das Scharnier Offen hält, davon kann man bei einem Effeuno selbst in den teuersten Serien nur träumen. Allgemein kann man sagen, die Türe bzw. die gesamte Materialwahl und Verarbeitung ist inzwischen einiges besser als bei Pizzaöfen von Effeuno. Zusammengebaut sieht der Voyager Svizzera dann so aus: Wagen für Pizzaofen Ab CHF 279.00 Jetzt kaufen Aufheiztest Am Tag nach dem Einbrennen des Biscottos – sprich mit einem kalten Ofen – galt es, die Aufheizgeschwindigkeit und die Maximaltemperatur des Ofens zu ermitteln. Nach 15 Minuten stellten wir eine Temperatur um die 380° fest, was bedeutet, dass der Voyager Smart weder besonders schnell noch besonders langsam aufheizt. Infrarotthermometer für Pizzaofen CHF 37.00CHF 29.97 Jetzt kaufen Weitere 10 Minuten später erreichte der Ofen um die 470 Grad und noch einmal 10 Minuten später, nach 35 Minuten erreichten wir ca. 515° in der Mitte des Biscottos. Diese “tiefe” Temperatur überraschte uns etwas, denn neben dem Schweizer Stecker unterscheidet sich der Voyager Svizzera auch durch einen um 50° stärkeren 500° Thermostaten und einen Drehregler mit entsprechendem Bedienelement vom Standard Voyager Smart. Da es kein Szenario gibt, in welchem man 550° auf dem Biscotto braucht, ist dies nicht weiter ein Problem, überraschend sind die Schwankungen zwischen den einzelnen Exemplaren trotzdem. Wer also möchte, dass sein Thermometer ab und zu “OH Overheat” anzeigt, der sollte den Effeuno N3 in Betracht ziehen, dieser erreicht mit dem identischen verbauten Thermostaten etwas höhere Temperaturen. Pizza backen im Voyager Svizzera Um ein abschliessendes Fazit zum Voyager Svizzera ziehen zu können, gilt es natürlich, eine Margherita in ihm zu backen. Den Teig haben wir diesmal von Hand nach dem AVPN Rezept mit 1.8 KG Mehl auf 1 Liter Wasser, 0.8 Gramm Hefe (aufgrund der Wintertemperaturen) und 50 Gramm Salz (ideal für die Mineralisation des Luzerner Wassers) zubereitet. Zum belegen setzten wir auf unsere beliebten La Carmela San Marzano Tomaten mit 1% Salzzugabe. Pizzaschaufel 33 cm mit Holzgriff CHF 59.90CHF 56.91 Jetzt kaufen Und wie so meistens beim ersten Mal mit einem neuen Ofen ging etwas schief. Da der Voyager Svizzera nicht auf hohen Plastikstelzen steht wie der Effeuno N3, ist die Backfläche etwas tiefer gelegen und entsprechend findet das Platzieren der Pizza trotz unseres sehr guten Pizzaofenwagens nicht ganz auf Augenhöhe. Da wir natürlich mit einer guten Drehschaufel ausgestattet sind, liess sich dieses kleine Malheur aber problemlos auskorrigieren. Die Resultate gefielen uns sehr. Bambus Pizzabrett CHF 19.95CHF 14.96 Jetzt kaufen Pizzawiegemesser Edelstahl mit Holzgriff 35 cm CHF 23.00CHF 19.55 Jetzt kaufen Obwohl man den gesplitteten Biscotto sogar auf dem Unterboden der Pizza teilweise sehen kann, hatte er keinerlei negativen Einfluss auf das Backresultat, im Gegenteil der mitgelieferte echte Biscotto ist das klare Kaufargument für den Voyager Svizzera. Macte Voyager Svizzera im Vergleich zum Effeuno N3 Der Voyager Svizzera liefert mit seinem mitgelieferten Biscotto die ganz klar besseren Pizzen als der Effeuno N3 mit seinem “Effeuno Stein”, mit dem viel tieferen Gewicht des Ofens (die von den beiden Herstellern zur Verfügung gestellten Gewichtsangaben stimmen nicht der Voyager ist markant leichter) ist auch die Mobilität auf der Seite von Macte. Die hochwertigere Verarbeitung zum erst noch einiges tieferen Preis bei Macte gefällt uns sehr. Für den Effeuno N3 sprechen etwas mehr Leistung, die Bedienung von vorne sowie die erhöhte Backfläche durch die Plastikstelzen. Mit Upgrade auf einen echten Biscotto ist der N3 also ein respektabler Konkurrent zum Voyager Svizzera ab Werk ist aber
Unold Enzo vs Unold Luigi

Während der Unold Luigi die klassischen Probleme eines Ofens mit Cordierit Stein mit unlogischer Bedienung kombiniert, wartet inzwischen längst der etwas grössere Bruder der Unold Enzo, auf seinen Einsatz. Ob Unold die Bedienlogik beim Enzo besser im Griff hat und weshalb es uns bei jedem Öffnen der Ofentür kalten den Rücken herunterläuft, erfährst du im Test zum Unold Enzo. Unboxing Direkt nach dem Öffnen des Kartons sticht einem ein Schaufelgriff und der Karton des Cordierit Stein ins Auge. Beim Vergleich der mitgelieferten Pizzaschaufel mit unserer 30cm Schaufel fallen sofort gewisse Ähnlichkeiten auf. Zwar ist die Unold Schaufel nicht so glatt wie unser Modell, es fehlt eine angeschliffene Kante zur Aufnahme der Pizza plus ist der Holzgriff zu dick und steht daher unnötig ab, aber nichts desto trotz müssen wir sagen; well played Unold, ihr habt es als erster Hersteller geschafft, eine Pizzaschaufel zu einem Ofen zu liefern, die nicht direkt in den Müll gehört. Nach der Schaufel und dem Cordiertstein kam ein Fixadapter zum Vorschein, (Wir haben den Ofen bei Galaxus gekauft und wissen nicht ob es den Ofen auch mit CH-Stecker gäbe) welchen wir sofort installierten. Mitgeliefert wird ein Rezeptbuch und die Erklärung zu den vorprogrammierten Backprogrammen. Wie schon beim Unold Luigi ist auch beim Unold Enzo das Teigrezept ziemlich gut, auch hier punktet Unold wie kein anderer Ofenhersteller. Was weniger gut als das Rezeptbuch ist, ist die Voreinstellung im Manual-Programm. Eine Pizza bei 450° Celsius 4 Minuten backen zu wollen, hilft sicher für die Bewerbung beim Krematorium, aber in der Küche ist diese Backzeit einiges zu lang, 90 bis 120 Sekunden würden reichen. Nachdem wir den Ofen aus der Packung entnommen haben, gilt es noch ein paar Klebestreifen zu entfernen, die wohl sicherstellen sollen, dass die Seitenpaneelen bis zur Auslieferung am Ofen kleben bleiben. Beim Öffnen der Tür des Unold Enzo wird das innovative und zugleich miserabel umgesetzte Drehsystem des Enzos sichtbar. Ein Blechführung nimmt den Cordierit Stein auf und hebt diesen etwas aus dem Ofen und platziert diesen beim Schliessen wieder auf dem Drehmechanismus. Was eigentlich genial klingt, (bei offener Tür rotiert der Stein entsprechend nicht) wurde so billig umgesetzt, dass man die Türe kaum öffnen kann, da das Blechgestellt ständig irgendwo verklemmt und dazu quietscht es grauenhaft. Nicht nur das Drehsystem ist billigst umgesetzt – auch die Dichtung, die beim Unold Luigi extrem rauchte, ist nun komplett entfallen. Gut, könnte man meinen, dies bedeutet nun aber, dass man bereits bei Lieferung einen Blech auf Blech verkratzten Ofen erhält, (siehe oberer Teil der Ofenöffnung) der beim Schliessen nicht nur durch das grausige gequietsche des Steinplatziermechanismus, sondern auch durch das Aufschlagen der Türe am Ofen sehr unangenehme Geräusche macht. Hier ein Video einer Ofenöffnung – das genauso schlimme Schliessen mit anschliessendem Aufschlagen der Türe am Ofen ersparen wir euch. 🔊 Für den vollen Genuss unbedingt mit Ton. 🔊 Vermutlich handelt es sich beim Unold Enzo im den bisher am schlechtesten verarbeiteten Pizzaofen, den wir für unseren Blog testen. Und das heisst etwas. Nichtsdestotrotz wagen wir uns zum nächsten Schritt in unserem Test. Unold Enzo Aufheiztest Um zu testen, wie schnell der Unold Enzo aufheizt, muss man ihn zuerst mal einschalten. Der Enzo ist im Gegensatz zum Unold Luigi intuitiv zu bedienen – toll zu sehen, wie sich hier einiges verbessert hat. Wir entscheiden uns natürlich für den Neapolitanischen Modus und starten den Aufheizprozess. Sofort fällt auf, dass die drei PC- Lüfter am hinteren Teil des Ofens von der Lautstärke her eher für einen Windkanal geeignet wären. Aber vermutlich geht es auch darum, die Türgeräusche etwas zu übertönen? Nach 15 Minuten erreicht der Ofen bereits nahezu 400°. Infrarotthermometer für Pizzaofen CHF 37.00CHF 29.97 Jetzt kaufen Es irritiert uns etwas, dass der Unold Enzo keine Temperatur anzeigen kann, die Anzeige bleibt immer auf der Voreingestellten Temperatur. Nach dem Erreichen der voreingestellten Temperatur piepst der Enzo drei Mal und die grüne Ready Lampe leuchtet auf. Nach Erreichen der 500° oben und 425° unten zeigt unser Thermometer ca. 430° an. Was wohl heisst, dass die verbauten Thermostaten funktionieren. Als wir den Ofen weiter laufen liessen, kam er auf maximal 470° im Neapolitanischen Modus. Diese Temperatur ist absolut ausreichend, wenn nicht sogar eher schon zu hoch für einen Cordierit-Stein. Wagen für Pizzaofen Ab CHF 279.00 Jetzt kaufen Backtest Wie schon den Unold Luigi testen wir auch den Unold Enzo mit einer Margherita. Dazu haben wir Teig nach AVPN Rezept mit Caputo Pizzera vorbereitet und liessen diesen 24h Stunden bei Raumtemperatur aufgehen. Caputo Pizzeria 5 kg Pizzamehl CHF 17.90 Jetzt kaufen Pizzaballenbox inklusive Deckel CHF 29.95CHF 23.96 Jetzt kaufen San Marzano Tomaten La Carmela 400G CHF 3.90 Jetzt kaufen Fior di Latte 1 kg CHF 21.95CHF 19.95 Jetzt kaufen Da die mitgelieferte Unold Schaufel einen brauchbaren Eindruck machte, benutzten wir selbstverständlich diese. Trotz den zuvor erwähnten Macken würde sich ein Upgrade auf unsere 30-cm Schaufel unserer Ansicht nach nicht lohnen, denn auch mit der Unold Schaufel bringt man die Pizza heil in den Ofen. Schon früh beim Backen zeichnete sich das übliche Problem von Elektroöfen mit Ober- und Unterhitze in Kombination mit Cordierit Steinen ab. Auch im Unold Enzo werden die Böden verbrannt, während die Oberseite der Pizza zu wenig Hitze abbekommt. Deshalb hiess es nach ca. 60 Sekunden öffnen und Pizza direkt unter die obere Heizschlange halten. Profi-Drehschaufel rund 20 cm CHF 59.90 Jetzt kaufen Da der Steinhebemechanismus den Stein und ein hinteres Blech nach vorne hebt, kann man die Pizza nur hälftig unter die Heizschlange halten. Entsprechend war auch das Resultat. Die Oberseite war zu wenig gebacken und der Boden verbrannt, mit diesen Erfahrungen machten wir uns an Pizza Nummer zwei. Leider lässt sich die Untere Heizschlange nicht komplett ausschalten, aber immerhin lässt sich die Leistung auf 400° reduzieren, bei allen Temperaturen darunter reduziert sich auch die Oberhitze. Mit genügend Semola machen wir uns an Versuch zwei. Semola di Grano Duro Rimacinata CHF 4.95 Jetzt kaufen Bei der zweiten Pizza sind wir natürlich gefasst und greifen schon viel früher ein und heben die Pizza vom Cordierit ab und halten sie unter die Heizschlange, dadurch holen wir das wohl bestmögliche Resultat aus dem
Der Cozze Premium Rotate Pizzaofen im Test

Es ist schon einige Jahre her als wir den Cozze Elektro Pizzaofen in unserem Blog testeten. Inzwischen gibt es den Ofen auch als Cozze Premium Rotate – sprich als Pizzaofen mit eingebautem Drehteller. Was die neue Version des Cozze Elektro Pizzaofens taugt liest du wie immer im pizzaschaufel.ch Blog. Unboxing Cozze Rotate Wie schon der reguläre Cozze Elektro Pizzaofen kommt auch der Premium Rotate in einer farbenfrohen Verpackung daher. Neben den vielen Farben enthält die Verpackung auch einige Infos zum Pizzaofen selbst. Das Licht-Piktogramm finden wir etwas irreführend, denn der Backraum selbst hat keine Beleuchtung, sondern wirklich nur wie beschrieben der Drehregler, was von äusserst begrenztem Nutzen ist. Der Ofen ist gut verpackt und auf Styropor oder andere nervige Verpackungsmaterialien wird grösstenteils verzichtet. Aus dem Karton entfernt finden wir dann etwas geschäumtes Material – aber immerhin keines bei welchem man danach die ganze Wohnung renovieren muss, weil man überall Rückstände findet. Die fehlende Anleitung zum Zusammenbau der Türe bedeutete etwas Knobeln nach wenigen Minuten war sie aber zusammengeschraubt. Cozze setzt bei der Türschraube nach wie vor auf eine Torx Schraube. Was natürlich eigentlich gut ist aber vermutlich nicht alle einfach so als Schraubenzieher zuhause haben. Der fertig montierte Cozze Premium Rotate Pizzaofen sieht dann so aus. Wagen für Pizzaofen AbCHF 279.00 Jetzt kaufen Aufheiztest Cozze Rotate Wie immer messen wir die Steintemperatur in der Mitte des Steines nach 15 Minuten aufheizen. Um den Ofen aufzuheizen galt es aber erst den wohl grössten je gesehenen T12 Stecker einzustecken. Cozze verspricht in einer mitgelieferten Werbebroschüre für diverse Ofenmodelle (eine Anleitung zum Aufbau der Türe wäre unserer Ansicht nach die bessere Option gewesen) eine Maximaltemperatur von 450° C. Der erste Cozze Elektropizzaofen von Cozze durfte lediglich im Aussenbereich verwendet werden – dies scheint nun Geschichte, wir konnten zumindest keinen entsprechenden Hinweis mehr finden und testen daher drinnen in der Wärme. Nach 15 Minuten Strombezug durch diesen potenten Anschluss zeigt der Cozze Rotate folgende Temperatur an. Infrarotthermometer für Pizzaofen CHF 37.00CHF 29.97 Jetzt kaufen Nach weiteren 10 Minuten, sprich total 25 Minuten sieht sich der Ofen bei seiner eigentlichen Maximaltemperatur von 530° angelangt. Unser Thermometer misst wieder eine tiefere Temperatur. Dies ist aber sogar gut, denn mit Cordieritsteinen verbrennt über 500° sowieso nur noch der Pizzaboden. Nach mehrmaligem Öffnen der Ofentür stellten wir fest, dass wir den Ofen verkratzten. Erst nach genauem Hinschauen stellten wir fest, dass das rechtwinklig abstehende Blech nicht nur ein Umkippschutz für die Türe ist, sondern, dass dieses Blech eingefahren werden kann. Da wir zu Beginn dieses Ofentests noch nicht im Besitz unseres sehr guten Pizzaofenwagens waren – und der Cozze Rotate somit auf traurigen 75 cm Höhe Platz nehmen musste, fiel uns dieser Fehler nicht sofort auf. Lass auch dir dies eine Lehre sein und stelle sicher, dass dein Pizzaofen immer auf Augenhöhe ist, denn wer nicht vollständig in den Ofen sieht kann auch keine gute Pizza backen. Backtest Cozze Rotate Wie immer testen wir unseren Testkandidaten mit einer Pizza Margherita mit Teig nach dem AVPN Rezept. Wichtig; Beim Einschiessen der Pizza darf der Drehteller natürlich noch nicht drehen, da dies die Pizza verwursteln könnte. Immerhin einen Fehler den wir in diesem Test ausgelassen haben :). Direkt beim ersten Backen einer Pizza fällt uns auf, dass die Ofentür wieder, wie schon beim ersten Cozze Elektro Pizzaofen ein äusserst nerviges Problem hat. Man muss sie irgendwo auf einem feuerfesten und hitzeresistenten Untergrund platzieren, da sie nicht am Ofen befestigt ist und kein Scharnier hat. Schnell öffnen und schliessen geht also nicht, genauso wenig wie in den Ofen schauen bei montierter Türe. 24 x San Marzano Tomaten La Carmela 400G CHF 69.95 Jetzt kaufen Pizza Saucenlöffel CHF 9.95CHF 8.96 Jetzt kaufen Fior di Latte 1 kg CHF 21.95CHF 19.95 Jetzt kaufen Nach dem einschiessen stellten wir die Drehautomatik an. Profi-Drehschaufel rund 20 cm CHF 59.90 Jetzt kaufen Die Resultate können sich sehen lassen. Trotz des Drehmechanismus gelang uns die Bräunung der Ränder nicht ganz gleichmässig. Der Boden der Pizza war für Cordierit Verhältnisse wenig verbrannt und noch absolut im guten Rahmen, denn Cozze verzichtet auf Fehlkonstruktionen wie sie andere Hersteller machen und lässt die Unterhitze bleiben. Fazit zum Cozze Rotate Cozze hat mit dem Cozze Rotate vieles richtig gemacht, der Ofen bietet für massiv unter 400 Franken ein solides Preis-Leistungsverhältnis. Mit guter Drehschaufel und einmal gelernt ist das Drehen von Pizzen zwar eher Spass als Belastung, wir können uns aber vorstellen, dass die Drehautomatik Anfängern das Leben erleichtert. Natürlich hat der Ofen auch Schwächen, so ist die Tür ein grosses Gebastel, was auch der Grund sein könnte weshalb Cozze sie auf der Verpackung quasi als extra Geschenk anpreist (geschenkter Gaul). Auch der Cordierit ist keines Pizzabäckers Wunsch-Stein aber da setzen selbst teurere Hersteller bei ihren angeblichen Premium Pizzaöfen drauf. Alles in allem ist der Ofen bei einem Preis von etwas über 300 Franken, wie wir ihn ergattern konnten, sicher ein Kauftipp. Bei Preisen über CHF 400 sollte man eher ein paar Franken mehr investieren und direkt einen richtigen italienischen Pizzaofen mit Biscotto wie den Macte Voyager Svizzera kaufen. Unseren gebrauchten Testofen findest du hier im Angebot. Wie alle Tests von pizzaschaufel.ch erfolgte auch dieser Test auf eigene Rechnung, eine Einflussnahme des Herstellers ist daher unmöglich. Es handelt sich um die freie Meinung des Autors.
Der Ooni Volt 2 Test

Nach dem nicht wirklich gelungenen dafür umso teureren Volt 12 versucht sich Ooni erneut im Elektropizzaofenbereich. Ob es diesmal besser kommt, liest du im Ooni Volt 2 Test. Unboxing Ooni Volt 2 Wir starten direkt mit Oonis Kernkompetenz, der Verpackung. Auch diesmal enttäuscht Ooni nicht. Der vollflächig bedruckte Karton des Volt 2 ist wie üblich in einem braunen Aussenkarton verpackt. Der farbig bedruckte Karton lässt sich dann aufklappen und gibt dem Ganzen ein edles Look and Feel. Unter dem Karton befindet sich dann er Ofen selbst inklusive Backgitter (welches, wenn man den Ofen für Neapolitanische Pizza verwenden will, wohl eher als Auskühlgitter zum Einsatz kommen wird), während sich der Cordierit-Stein auf dem Ofen befand. Beim Entnehmen des Backgitters und einsetzen des Cordierit Steines kam dann auch gleich die grossgeratene untere Heizschlange zum Vorschein, was leider schon mal nichts Gutes verheisst. Da Cordierit Steine ihre Hitze für Neapolitanische Pizzen viel zu schnell abgeben wäre keine oder nur minime Unterhitze für diesen Anwendungszweck die Ideal Aufteilung. Nach dem Einstecken geht es dann auch schon zum nächsten Schritt. Aufheiztest Weil Ooni auf der Verpackung keine Versprechungen betreffend Aufheizzeit macht, setzen wir auf die üblichen 15 Minuten und messen dann ein erstes Mal die Temperatur. Wir heizen im Neapolitanischen Modus auf 450° auf. Der Lüfter fällt sofort als eher laut auf. Da festverbaute Thermometer teilweise vieles messen nur nicht die Steintemperatur in der Mitte, prüfen wir die Angabe des Ofens natürlich mit unserem Infrarot-Thermometer nach. Infrarotthermometer für Pizzaofen CHF 37.00CHF 29.97 Jetzt kaufen Nach weiteren 10 also total 25 Minuten erreicht der Volt 2 nach eigenen Angaben 425° Celsius. Das festverbaute Thermometer scheint für eine grobe Indikation der Temperatur also geeignet. Über 460° brachten wir das Thermometer nie – auch nicht als der Ofen 450° anzeigte. Für einen Cordierit Stein der ja, wie bereits erwähnt, die Hitze zu schnell abgibt, reicht das vollkommen. Backtest Heute testen wir anstelle einer Margherita eine Pizza Marinara, der heimliche Star unter den Neapolitanischen Pizzen, ganz nach dem Credo weniger ist manchmal mehr. Insbesondere aufgrund der tieferen Temperatur, die eine Marinara durch die grössere Menge Tomaten gerne mag (ca. 30-50°), sollte dies dem Volt 2 in die Karten spielen. Feinwaage CHF 19.90CHF 17.91 Jetzt kaufen Bei einer Marinara kommen die Tomaten noch mehr zur Geltung setze daher auf Qualität und verwende hochwertige San Marzano Tomaten. 12 x San Marzano Gustarosso DOP 400G CHF 39.90 Jetzt kaufen Pizzaschaufel 30 cm mit Holzgriff CHF 58.00CHF 52.20 Jetzt kaufen Wie man auf obigem Bild sieht, gestaltet es sich als etwas schwierig eine normalgrosse Teigmenge (250-260 Gramm) auf einer 30 cm Schaufel zu platzieren. Mit dem Volt 2 sollte man also eher mit kleineren Pizzen und Teigmengen von 220-230 Gramm arbeiten. Obwohl der Ofen auf 450° und die Oberhitze auf Stufe 5, dem Maximum eingestellt ist (leider lässt sich die Oberhitze nicht temperatursteuern, sondern nur via Stufen anpassen), stellen wir schnell fest, dass der Boden mal wieder zu schnell bäckt. Profi-Drehschaufel rund 20 cm CHF 76.90CHF 59.90 Jetzt kaufen Obwohl der Ooni Volt 2 angeblich über Pizza Intelligence TM verfügen soll, ist davon absolut nichts zu erkennen. Auch was das genau bedeuten soll beschreibt Ooni nirgends, lediglich, dass die Temperatur sich anpassen soll – eine Funktion die selbst analoge Pizzaöfen wie der Macte Voyager Smart oder der Effeuno N3 mit ihren Thermostaten selbstverständlich beherrschen. Die erste Pizza aus dem Volt 2 ist trotz langem unter das Heizelement halten eine grosse Enttäuschung. Bambus Pizzabrett CHF 19.95CHF 14.96 Jetzt kaufen Da wir im ersten Durchgang voll auf die Neapolitanischen Modus, mit maximaler Oberhitze und Temperatur sowie Pizza Intelligence TM vertrauten und den Boost Modus nicht nutzten, geben wir dem Volt nochmals eine Chance mit diesem Modus der dem oberen Heizelement kurzzeitig mehr Leistung verpassen soll. Für den zweiten Test setzen wir wieder auf eine Margherita. Fior di Latte 1 kg CHF 21.95CHF 19.95 Jetzt kaufen Durch das dreisekündige Drücken des Drehreglers aktiviert sich der Boost Modus der die “Rolling Flame” aus echten Pizzaöfen simulieren soll. In Sachen Marketing Gebrabbel zählt Ooni auf jeden Fall zur absoluten Elite. Also aktivieren wir diesen Boost diesmal exakt gemäss Anleitung und stellen den Ofen auf lediglich 430° ein (Standard im Neapolitanischen Modus, die Unterhitze lässt sich leider nicht separat regeln) und hoffen das Beste. Obwohl die Pizza auch diesmal ungefähr die Hälfte der Backzeit unter das obere Heizelement (diesmal im Boost Modus befindlich) gehalten wurde sieht der Boden nicht besser aus. Vielleicht aktiviert der Boost auch die untere Heizschlange? Da wir nicht noch einmal drei Teiglinge verbraten und ewig unter die Heizschlange halten wollten, schmissen wir dann unseren N3 mit Biscotto an. Daher gibt es jetzt hier ein paar Vergleichsbilder. Arbeitsplatte Lucente CHF 79.90 Jetzt kaufen Pizza Auskühlgitter CHF 23.90CHF 8.95 Jetzt kaufen Fazit zum Ooni Volt 2 Ein Pizzaofen ist ein Produkt, das eigentlich so einfach zu bauen ist, dass Produktdesigner, Softwareentwickler und Marketing-Gurus dabei grandios scheitern, da sie einfach zu viel wollen. So geschehen beim Volt 12 und nun erneut beim Volt 2. Eigentlich bräuchte es nur eine starke Quelle für Oberhitze, einen Thermostaten, Isolation und eine gute Backfläche. Der Volt 2 bietet mit Thermostaten und der Isolation nur zwei der erforderlichen vier Kriterien, rührt daher auch sein Name? Zwar ist der Volt 2 preiswerter, kompakter und unserer Ansicht nach schöner als sein Vorgänger aber trotzdem bringt er im Bereich der Neapolitanischen Pizza maximal die Leistung eines Unold Luigis der ein Drittel des Preises kostet (und dafür gemäss diversen Erfahrungen aus unserem Umfeld häufig auch innert kürzester Zeit kaputt geht). Wie alle Tests von pizzaschaufel.ch erfolgte auch dieser Test auf eigene Rechnung, eine Einflussnahme des Herstellers ist daher unmöglich. Es handelt sich um die freie Meinung des Autors.
Der Tentazione Max Pizzaofen im Test

Die Genotema Srl feiert seit Jahren grosse Erfolge mit Ihren hervorragenden Pizzaparty Gasöfen. Seit Anfang diesem Jahr vertreibt sie unter der Marke Tentazione Pizzaöfen für die Steckdose. Wie sich der Tentazione Max in unserem Test schlägt, erfährst du hier. Unboxing Unser Testofen kommt unscheinbar daher – einzig das komplett übereifrig entwickelte TENTAZ!ONE – Logo und der GT3 Power Green T(h)echnology (was auch immer das bedeuten soll) Schriftzug sind auf den Karton gedruckt. Da die Gestaltung der Verpackung demnach wohl eher nicht zu den Stärken zählt sind wir umso mehr auf den Inhalt gespannt. Leider setzt der Hersteller auf Schaumstoff anstelle Karton wie bei den Pizzaparty Modellen. Schade aber immerhin kein Styropor. Dies dürfte daran liegen, dass der Tentazione Max zwar von der Genotema SRL in Italien entwickelt wurde, aber von einem Auftragsfertiger in China gebaut wird, einzig der Biscotto kommt natürlich nach wie vor aus Italien. Das Design gefällt uns nicht besonders, da scheint der Verpackungsdesigner auch gerade den Ofen gestaltet zu haben. Was aber auffällig gut ist, ist die Verarbeitung, welche einen beinahe etwas höherwertigen Eindruck macht als bei Macte und Effeuno. Einer Realität, der wir uns in Europa leider stellen müssen und die unter anderem auch erklärt weshalb die ganz grossen der Branche ausschliesslich in China fertigen. Das etwas unästhetische Design macht uns Hoffnungen, dass der Tentazione Max genauso abliefert wie der Effeuno N3 (aka der Fiat Panda der Küche). Der mitgelieferte, ganze 41.5*41.5cm grosse, echte! Biscotto macht da schon mal Hoffnung. Aufheiztest Der Tentazione Max ist mit 2800-3000 Watt eigentlich nicht für die Schweizer Standardsteckdose geeignet. Da wir den Hersteller bereits letzten Herbst darauf aufmerksam gemacht hatten, hat dieser uns extra ein Modell mit maximal 2300 Watt Leistung bauen lassen, welches somit legal und sicher an einer Schweizer Haushaltssteckdose funktioniert. Da der Ofen Ober- und Unterhitze bietet kann man die Heizschlangen natürlich auch separat ansteuern. Für unseren ersten Versuch (den Biscotto hatten wir zuvor schon eingebrannt) stellen wir oben wie unten 500° ein. Die Bedienung ist trotz oder gerade wegen? der vielen Knöpfe denkbar einfach. Mit der Funktionstaste lässt sich zwischen Ober – Unterhitze sowie Timer hin und herspringen, während mit + und – die Temperatur bzw. der Timer verstellt wird. Durch sechs Speicherplätze lassen sich die unterschiedlichen Präferenzen auch vormerken. Nach 15 Minuten aufheizen zeigten die beiden Temperaturanzeigen sehr unterschiedliche Werte an wie uns obiges Bild zeigt. Daher war es Zeit für eine Messung mit dem Infrarotthermometer. Infrarotthermometer für Pizzaofen CHF 37.00CHF 29.97 Jetzt kaufen Die Steintemperatur pendelte sich also irgendwo zwischen oberem und unterem Heizelement ein, eigentlich logisch. Nach weiteren 10 Minuten aufheizen zeigte sich das Bedienelement betreffend Oberhitze bereits bei 500° und bei der Unterhitze erst bei 312°, Zeit für eine weitere Messung. Nach spätestens 30-35 Minuten hat der Stein also genügend Hitze und man kann mit dem Backen beginnen. Da wir zusätzlichen Mehrwert für unsere Test schaffen wollten haben wir uns eine Wärmebildkamera angeschafft – leider bringt diese nicht mal so viel. Hier das Bild nach 30 Minuten. Der Tentazione Max hat einen Lüfter, der von unten her ziemlich leise die Luft ansaugt – trotzdem wird der Türgriff auf der Seite relativ warm. Backtest Für unseren Test backen wir natürlich wie immer eine oder ein paar Margheritas. Da es diesmal nur drei Teiglinge waren kneteten wir den Teig von Hand und verzichteten auf die Hilfe der Sunmix. Wie immer nach dem altbewährten AVPN Rezept und mit Caputo Pizzeria Mehl. Caputo Pizzeria 5 kg Pizzamehl CHF 17.90 Jetzt kaufen Beim Backen stechen die verspiegelten Innenwände ins Auge. Dank dem Spiegeltrick hat man immer alle Seiten der Pizza gut unter Kontrolle. Sollte man dann zum Schluss kommen, dass die Pizza eine Drehung benötigt, hat man aufgrund der wirklich grosszügigen Backfläche wunderbar Platz die Pizza zu drehen. Profi-Drehschaufel rund 20 cm CHF 76.90CHF 59.90 Jetzt kaufen Etwas Eingewöhnung braucht der Türmechanismus, da man die Ofentür nur durch vorheriges Anheben öffnen kann. Beim siebten Mal Öffnen ist diese Umgewöhnung aber bereits kein Thema mehr. Die Ergebnisse überzeugen, insbesondere der Boden könnte nicht besser gebacken werden – hier zeigen sich die Vorteile von echtem Biscotto in Kombination mit Unterhitze. Bambus Pizzabrett CHF 19.95CHF 14.96 Jetzt kaufen Fazit Perfekt gebackene Pizzaböden sind aus dem Tentazione Max eine Leichtigkeit. Der Pizzaofen ist hervorragend verarbeitet und bietet mit Ober- und Unterhitze sowie Biscotto di Casapulla alles, was das Pizzaioloherz begehrt. Weniger gefällt uns das Produktionsland sowie das ästhetisch nicht wirklich ansprechende Design. Auch ist der Ofen nicht gerade platzsparend. Einen grossen Vorteil sehen wir in der Möglichkeit Ober- und Unterhitze für die normale Schweizer Haushaltssteckdose anzubieten. Jetzt ist deine Meinung gefragt, sollen wir den Tentazione Max als CH-Version ins Sortiment aufnehmen? Sollen wir den Tentazione Max ins Sortiment aufnehmen? (angepeilter Verkauspreis CHF 600) Du darfst dich gerne im Newsletter in unserer Fusszeile eintragen wenn du von einer allfälligen Vorverkaufsaktion profitieren möchtest. Wie alle Tests von pizzaschaufel.ch erfolgte auch dieser Test auf eigene Rechnung, eine Einflussnahme des Herstellers ist daher unmöglich. Es handelt sich um die freie Meinung des Autors.
Der Landi Gas Pizzaofen im Test

Nachdem sich die Landi letztes Jahr bereits mit dem PrimaVista Universalpizzaofen in das Revier der Pizzaiolas und Pizzaiolos vorgewagt hatte, legt sie nun mit dem Grill Club Gas Pizzaofen nach. Was der nochmals günstigere Pizzaofen aus der Landi kann, erfährst du im pizzaschaufel.ch-Test. Unboxing Die Verpackung des Grill Club Gas Pizzaofens ist relativ schlicht gehalten. Die Verpackung verspricht weder eine maximale Temperatur (gemäss Webseite 550°) noch eine Aufheizzeit – dafür wird eine Backzeit, die Steingrösse und ein Preis angegeben. Direkt nach dem Öffnen springt einem ein Warnhinweis entgegen – man solle zwingend überprüfen, ob ein Deutscher oder der korrekte Schweizer Gasregler mitgeliefert wurde. Unter dem Kontrollblatt fanden wir ein Blech sowie den Cordierit Pizzastein der gemäss Verpackung 30x30cm gross ist und gemäss Webseite 31x31cm – who knows. Unter dem Karton war dann der Ofen und der (korrekte) Gasregler. Aufgestellt wird der Ofen auf drei ausklappbaren Beinen die eine ähnlich gute Qualität wie bei Ooni aufweisen. Aufheiztest Der 4KW Brenner des Landi Pizzaofens zündet mit einer Piezozündung ähnlich (un-)zuverlässig wie Ooni Gasbrenner. Der Brenner hat ein wenig ein beängstigendes Design welches uns an den “Flammenwerfer” Gasbrenner des Karu 16 erinnerte Der Landi Pizzaofen soll gemäss Anleitung 15 Minuten aufgeheizt werden – entsprechend messen wir die Temperatur nach 15 Minuten zum ersten Mal. Weitere 10 Minuten später wurde der Ofen dann schon einiges heisser – wenn auch noch immer nicht 550°. Infrarotthermometer für Pizzaofen Jetzt kaufen Die Temperatur nach 25 Minuten Aufheizen liess sich nicht mehr weiter steigern. Sprich die Angabe von 550° ist entweder etwas übertrieben im hintersten Bereich gemessen oder unsere nicht mehr ganz volle Komposit Gasflasche tat ihr Übriges. Da der Landi Pizzaofen aber mit Cordierit Stein kommt sind Temperaturen über 450° auch nicht wirklich nötig, da die Pizza sonst sowieso nur verbrennt. Backtest Wie immer ist der wichtigste Test natürlich der Backtest und auch heute setzen wir auf eine Pizza Margherita. Das Teigrezept haben wir dieses Mal von Hand ausgeführt da sich ein Spiralkneter unserer Ansicht nach erst ab einer Teigmenge von vier Pizzen lohnt und wir aber nur zwei Pizzen im Ofen testen werden. Natürlich testen wir beim Landi Pizzaofen auch die mitgelieferte Pizzaschaufel. Schon beim Zusammenschrauben stellt man fest, dass die Schaufel sehr klein ist. Um eine normale Pizza mit 260 Gramm Teig auf die Schaufel zu bringen, muss man diese leider etwas zusammenstauchen und sogar über den Schrauben der Griffhalterung platzieren, was ein leichtes in den Ofen schiessen verhindert und dann auch ein längliches Resultat zur Folge hatte. Fior di Latte 1 kg Jetzt kaufen 12 x San Marzano Gustarosso DOP 400G Jetzt kaufen Als wir die Pizza im Ofen platziert hatten, mussten wir dann aber gezwungener Massen auf eine echte Pizzaschaufel umsteigen, da wir die Pizza nicht auf einer Seite vollständig kremieren und auf der anderen ungebacken lassen wollten. Profi-Drehschaufel rund 20 cm Jetzt kaufen Benutze den Rabattcode Landiprofi um mit der Profidrehschaufel aus deinem Landi Pizzaofen einen brauchbaren Pizzaofen zu machen. Wie man auf vorherigem Bild auch sehen kann, bereitet die mitgelieferte Schaufel auch massiv Probleme in Sachen verbrannter Semola auf der Backfläche, da ihr die notwendigen Löcher fehlen. Bambus Pizzabrett Jetzt kaufen Pizzawiegemesser Edelstahl mit Holzgriff 35 cm Jetzt kaufen Das erste Resultat fanden wir – obwohl teilweise mit der Stümperschaufel gebacken – gar nicht so schlecht, der Ofen an sich scheint also einiges zu können. Der faltige Boden und die in die Länge gezogene Pizza lassen sich schliesslich mit dem richtigen Equipment verhindern. Also machten wir uns nach einer gründlichen Reinigung der Backfläche mit unserer Pizzaofenbürste an einen zweiten Versuch. Pizzaschaufel 30 cm mit Holzgriff Jetzt kaufen Das Resultat überzeugte uns dieses Mal so richtig. Pizza Auskühlgitter Jetzt kaufen Logisch hat auch diese Pizza noch eine kleine Unschönheit mit einem Rand, der auf einer Seite mehr aufgegangen ist als auf der anderen und einem Boden der an einer Stelle etwas zu stark gebacken ist. Dieses Problem mit der etwas ungleichmässigen Hitzeverteilung ist aber der sehr kompakten Grösse des Ofens geschuldet und lässt sich fast nicht verhindern, vor Allem nicht zu diesem Preis. Was uns nach dem Abkühlen des Ofens etwas irritierte, war folgendes Bild: Einerseits ist es natürlich gut festzustellen, dass der Brenner relativ gut auf die Oberseite und somit nicht auf das Gargut ausgerichtet ist – andererseits hätten wir das auch nach den zwei gebackenen Pizzen selbst so festgestellt und hätten dazu nicht ein sich auflösendes Blech gebraucht. Als Landi Kunde dürfte einem das mit 5 Jahren Garantie relativ egal sein. Wir hatten jedenfalls keine Blechteile auf unserer Pizza festgestellt, beunruhigend fänden wir es trotzdem diese halblosen Teile oberhalb unserer Pizza zu haben. Fazit Der Landi Pizzaofen ist der Pizzaofen mit dem mit Abstand besten Preis/Leistungsverhältnis welchen wir bisher getestet haben und sollte bei jeder Pizza Einsteigerin und jedem Einsteiger ganz oben auf der Wunschliste stehen. Setzt man auf die richtigen Pizzaschaufeln kann man aus ihm wirklich gute Pizzen zaubern. Die mitgelieferte Pizzaschaufel verdient ihren Namen leider nicht. Die Landi hätte das Blech der Pizzaschaufel besser als zusätzliche Verstärkung der oberen Ofeninnenseite verbaut und damit einen immer noch sehr preiswerten Ofen, der vermutlich etwas langlebiger gewesen wäre, hergestellt. Wie alle Tests von pizzaschaufel.ch erfolgte auch dieser Test auf eigene Rechnung, eine Einflussnahme des Herstellers ist daher unmöglich. Es handelt sich um die freie Meinung des Autors.
Gozney Arc XL im Test

Gozney macht nach seinem Start mit dem “hässlichen Entlein” Roccbox mit ästhetisch sehr ansprechenden Öfen wie dem Dome oder dem Gozney Arc bzw. Arc XL von sich reden. Was der Arc XL in der Praxis kann, liest du hier. Vor dem Test Wir konnten den Gozney Arc XL ungebraucht aus zweiter Hand erwerben – lediglich der Brenner wurde bereits einmal getestet. Was uns bei der Abholung sofort auffiel, war, dass der Gozney Arc XL, obwohl ungebraucht, komplett verrusst war, man machte sich also leider schnell Hände und Kleider dreckig. Was wir nun also schon Mal wissen, ist, dass der Gozney Arc XL selbst bei einem kurzen anlassen des Brenners eine extreme Menge Russ absondert welche andere Öfen, wie ein Pizzaparty Ardore, in jahrelangem Betrieb nicht hinbekommen. Beunruhigend wenn man bedenkt, dass Russ gemäss der Schweizerischen Krebsliga nachweislich krebserregend ist. Um uns von dem Krebsgedanken abzulenken wollten wir uns möglichst schnell ans Pizza backen machen – da dem uns mitgelieferten Druckregler aber eine Dichtung fehlte, galt es zuerst diese zu organisieren. Wir nehmen an, dieser Missstand lag lediglich am Vorbesitzer und hoffen, die CH-Importeure halten sich die geltenden Gesetze und Verordnungen betreffend Gasgeräte, weshalb wir dies dem Gozney Arc XL nicht negativ anhaften möchten. Aufheiztest Der Gozney Arc XL braucht Propangas wie jeder andere Gasgrill & Gas-Pizzaofen auch. Der Brenner zündet sehr zuverlässig mit dem eingebauten Batteriezünder, welcher das Anzünden zum Kinderspiel macht. Neben dem automatischen Zünder ist auch ein Thermometer miteingebaut. Mal schauen was dieses nach 15 Minuten aufheizen auf voller Leistung meint. Während das eingebaute Thermometer nach 15 Minuten lediglich 255° erreichte, kam unser Infrarotthermometer bereits auf 350-360°. Die Differenz war so gross, dass wir sogar an unserem Infrarotthermometer zu Zweifeln begannen und den eingestellten Abstrahlwert überprüften – dieser war jedoch auf den korrekten 0.95 für Stein eingestellt. Infrarotthermometer für Pizzaofen Jetzt kaufen Weitere 15 Minuten später näherten sich die Werte des externen Thermometers und des Ofens an. Nach 30 Minuten haben wir also lediglich 423.3° auf dem Stein, was wohl an der sehr grossen Frontöffnung liegen dürfte, welche im Gegenzug ein legendär gutes Backfläche zu Ofenbreite Verhältnis bietet was in der Praxis sowieso wichtiger sein dürfte als eine um fünf Minuten kürzere Aufheizzeit. Nach ungefähr 40 Minuten bietet sich folgendes Bild Während der Gozney Arc XL nach 40 Minuten Aufheizen ready für seine erste Pizza ist, muss man leider auch feststellen, dass die Russeskalation selbst auf dem schwarzen Ofen in obigem Bild in der rechten oberen Ecke bereits jetzt zu erkennen ist (Sieht aus wie ein Schatten, nur färbt dieser Schatten halt ab). Gozney argumentiert, die unvollständige Verbrennung des Gases sei gewollt, da so ein schöner Flammenüberwurf (Gozney Marketingsprech = Rolling Flame) erreicht werde, welcher eine gleichmässigere Hitzeverteilung ermögliche. Die Hitzeverteilung Links-Rechts ist tatsächlich gut, besser als beispielsweise bei den von uns getesteten Ooni Modellen. Im Vergleich zu einem Pizzaparty Ardore ist jedoch keine Verbesserung erkennbar – der Ardore setzt anstelle schlechter Verbrennung auf einen höher platzierten Brenner und eine rundere Kuppelform. Die grössten Temperaturunterschiede gibt es unserer Erfahrung nach sowieso von hinten nach vorne zur Öffnung hin und das ist auch beim Arc XL – trotz jeder Menge Russ – nicht anders. Backtest Wie immer testen wir auch den Gozney Arc XL mit einer Margherita. Den Teig dazu haben wir mit dem Verace Napulé Mehl nach folgendem Rezept in unserer Sunmix zwei Tage zuvor vorbereitet. Pizzamehl Verace Napulé 1 kg Jetzt kaufen San Marzano Bio La Carmela 400G Jetzt kaufen Fior di Latte 1 kg Jetzt kaufen Die Pizza liess sich aufgrund der schön grossen Backfläche und natürlich dank unserer Profi-Drehschaufel hervorragend wenden. Das Resultat konnte sich sehen lassen. Bambus Pizzabrett Jetzt kaufen Pizzawiegemesser Edelstahl mit Holzgriff 35 cm Jetzt kaufen Als “Biscotto-Trottel” beachteten wir natürlich mal wieder nicht, die Temperatur für den Cordierit Stein runterzuschrauben und backten bei effektiv minim über 500°, was etwas zu viel für diesen Stein ist. Der Gozney Arc XL ist sogar so nett und warnt direkt bei Temperaturen über 480° womit auch Biscottonutzer es schaffen sollten mit der korrekten Steintemperatur zu backen. Um dem Cordierit auch noch eine faire Chance mit passenden Temperaturen zu bieten, gab es nach einer Reinigung der Backfläche mit unserer Ofenbürste natürlich noch weitere Pizzen bei ca. 450 Grad. Pizzaofenbürste Messing Jetzt kaufen Mit dem Gozney Arc XL lassen sich also trotz Cordierit Stein gute Resultate erzielen, wenn man sich etwas Mühe gibt. Die nötige “tiefe” Steintemperatur erfordert entweder, die Pizza länger mit der Drehschaufel an der Flamme zu halten oder die Brennerleistung etwas zu erhöhen. Da der Drehregler vorne am Gerät sitzt, ist das kaum Aufwand – im Gegensatz zum Pizzaparty Ardore oder Ooni Öfen, dessen Regler hinten liegen. Dort braucht man ihn dank des Biscotto-Steins aber etwas seltener. Pizza Auskühlgitter Jetzt kaufen Pizza Auskühlgitter Jetzt kaufen Fazit Der Gozney Arc XL ist ein wunderschöner und aufgrund seiner im Verhältnis zur Backfläche geringen Grösse auch ein praktischer Ofen. Trotz billigem Cordierit Stein lassen sich mit wenig Zusatzaufwand sehr gute Pizzen backen. Nach unserer Erfahrung ist der Gozney Arc XL der bisher beste in China hergestellte Pizzaofen, den wir getestet haben. Gozneys grösste Stärke ist aber gleichzeitig auch die grösste Schwäche. Professionelle Pizzaöfen wurden optisch und befeuerungstechnisch so gut kopiert, dass ein Arc XL mehr Russ in die Umgebung schleudert als sämtliche grossen Gas und Holz Gastroöfen die wir bisher benutzt haben. Abgase die wir persönlich lieber nicht über unsere Pizza geleitet hätten. Wie alle Tests von pizzaschaufel.ch erfolgte auch dieser Test auf eigene Rechnung, eine Einflussnahme des Herstellers ist daher unmöglich. Es handelt sich um die freie Meinung des Autors.
Effeuno lanciert die Easy Pizza Pro Linie

Effeuno gibt der Easy Pizza Linie (bisherige Standardmodelle mit Drehregler) ein Upgrade, spendiert ihr eine digitale Steuerung und nennt die Linie neu Easy Pizza Pro. Worin sie sich sonst noch von der Easy Pizza Linie unterscheidet liest du im pizzaschaufel.ch-Blog. Bisher bestand die Easy Pizza Linie von Effeuno aus folgenden Öfen: Effeuno P134H 509°C inkl. Effeuno Biscotto Jetzt kaufen Pizzaofen Effeuno P134HA 509 inkl. Effeuno Biscotto Jetzt kaufen Pizzaofen Effeuno P134HA 509 inkl. Effeuno Biscotto Jetzt kaufen Neu werden die analogen Thermostaten in der Easy Pizza Pro Linie durch digitale Pendants ersetzt, ausserdem ändert sich dadurch auch die Bedienung welche nun anstatt mit physischen Drehreglern mit einer Touch-Oberfläche geschieht. Durch die digitale Temperatursteuerung wird nun ein präziseres Einstellen der Temperatur möglich. Effeuno verbildlicht das so (Rot = Easy Pizza und Blau = Easy Pizza Pro). Im Bereich der Steuerung der Heizelemente hat Effeuno zudem eine Boost Funktion hinzugefügt. Somit kannst du mit den Pizzaöfen der Easy Pizza Pro Linie für 60 Sekunden die volle Leistung eines gewünschten Heizelementes abrufen. Damit man die Situation im Ofen besser einschätzen kann gibt es ausserdem neu eine Anzeige ob ein Heizelement gerade in Betrieb ist oder nicht. Zu den weiteren kleinen Verbesserungen die Effeuno vorgenommen hat, zählt beispielsweise die Lampe, welche nun nicht mehr auf der Seite, sondern hinten in der Mitte unter den Zuleitungen für das Heizelement angebracht wird. Effeuno hat auch die Aufhängung des Heizelementes im Vergleich zur regulären Easy Pizza Serie verbessert. Fazit Der Wechsel von der Easy Pizza zur Easy Pizza Pro Serie stellt eher eine Evolution als eine Revolution dar. Die genauere Steuerung des Ofens empfinden wir als sinnvoll und auch die kleinen Verbesserungen gefallen uns gut. Was uns persönlich weniger gefällt sind Touchscreens in der Küche und die langsam aber sicher überbordende Namenslänge der Effeuno Öfen “Effeuno Easy Pizza Pro P134HA” – ernsthaft? In Sachen Namen hat Macte das Wort Easy viel mehr auf ihrer Seite obwohl es Easy in keinem der Ofennamen gibt. Da Effeuno die reguläre Easy Linie nicht mehr weiter produziert, bleibt – sobald unser Lager abverkauft ist – nur noch die N-Linie von Effeuno mit einfacher haptischer Bedienung übrig. Es lohnt sich also bei unseren Lageröfen zuzuschlagen falls man eher weniger begeistert von Touchscreens ist – ein Nachbestellen ist nicht mehr möglich. Sagen dir Touchscreens (und hoffentlich vor Allem die positiven Neuerungen der Pro-Serie) zu, so kannst du dir deinen Ofen ab sofort sichern, wir konnten uns ein kleines, beschränktes Vorverkaufskontingent sichern. Effeuno Easy Pizza Pro P134H 509°C inkl. Effeuno Biscotto Jetzt kaufen Effeuno Easy Pizza Pro P134HA 509 inkl. Effeuno Biscotto Jetzt kaufen Effeuno Easy Pizza Pro P134HA 509 inkl. Effeuno Biscotto Jetzt kaufen
Was beachten beim Pizzaofen kaufen?

Inzwischen gibt es auch in der Schweiz eine riesige Auswahl an Pizzaöfen für zuhause. Dieser Ratgeber kann dir dabei helfen, den richtigen Pizzaofentyp zu wählen. Wir haben unsere langjährige und Pizzaerfahrung in diesem Blogbeitrag zusammengefasst. Beantworte die untenstehenden Fragen für dich und schon bist du einen Schritt weiter beim Pizzaofen kaufen. Welche Art von Pizza magst du? > Knusprig wie beim Standard-Italiener in der Schweiz Auch wenn wir dir gerne einen Ofen verkaufen würden, so sind wir doch lieber ehrlich zu dir – vermutlich brauchst du keinen Pizzaofen. Um eine Pizza knusprig zu machen, bäckt man sie bei “tiefen” Temperaturen um die 300 Grad – Temperaturen, welche auch ein normaler Haushaltsbackofen erreichen kann. Wir empfehlen dir den Kauf eines Pizzasteines und einer Pizzaschaufel, falls diese noch nicht vorhanden sind. Um etwas mehr Kontrolle über den Backprozess zu haben lohnt es sich ebenfalls ein Infrarotthermometer anzuschaffen. Pizzaschaufel 33 cm mit Holzgriff Jetzt kaufen Pizzaschaufel 33 cm mit Holzgriff Jetzt kaufen Solltest du perspektivisch auf einen Pizzaofen umsteigen wollen, so kann es sich lohnen beim Pizzastein direkt auf einen etwas teureren Biscotto zu setzen, welcher dann auch in einem Pizzaofen Freude bereiten wird. Biscotto Saputo Pizzastein für Macte Voyager Smart Jetzt kaufen Biscotto Saputo Pizzastein für Effeuno Jetzt kaufen Falls du eher weniger Ambitionen in diese Richtung hast, so lohnt sich auch ein Cordierit Pizzastein wie es ihn überall in den Läden gibt, gib aber sicher nicht mehr als 20 Franken dafür aus, denn egal wie vollmundig die Versprechen sind, es handelt sich um ein chinesisches Billigprodukt welches ca. 1 USD im Einkauf kostet. Wie man Pizza im Backofen hinkriegt, haben wir mal für dich in einem Blogbeitrag zusammengefasst. > Fluffig mit luftigem Rand und in der Mitte weich Die Neapolitanische Pizza scheint dir also zu schmecken, das freut uns, denn es geht uns genauso. Beantworte die nachfolgenden Fragen. Wo möchtest du Pizza backen? > Draussen im Garten oder auf der Terrasse Pizza ist für dich ein Sommeranlass und der Ofen gehört in den Garten oder auf den Terrassensitzplatz entsprechend lohnt es sich hier auf einen Gas- oder Holzpizzaofen zu setzen, um vom Stromnetz unabhängig operieren zu können. Entgegen der landläufigen Vorstellung schmeckt eine Pizza aus dem Holzofen nicht anders als aus einem Gasofen – es sei denn der Holzpizzaofen ist eine komplette Fehlkonstruktion oder der Ofen wird falsch verwendet. Da eine Neapolitanische Pizza nur 50-90 Sekunden im Ofen ist (dies, nachdem der Rauch des Einfeuerns verschwunden ist) und die Flamme keinesfalls direkt auf die Pizza gerichtet werden darf (wie dies z.B. im Karu 16 im Gasbetrieb der Fall ist) findet keine Räucherung der Pizza statt. Für einen Holzpizzaofen sprechen der Gemütlichkeitsfaktor eines Holzfeuers und bei einigen vielleicht eigene Buchenholzvorkommen, die es zu verfeuern gilt. Im Regelfall sind Holzpizzaöfen zu zweit zu bedienen, da nicht einfach ein kurzer Dreh am Regler die Temperatur verändern kann. Feuerbock Jetzt kaufen Für einen Gaspizzaofen spricht die kompaktere Grösse und damit einhergehende Portabilität sowie das einfache Einstellen der Temperatur via Regler – ein Gasofen kann problemlos auch von nur einem einzigen Pizzaiolo oder einer einzigen Pizzaiola bedient werden. Achte beim Kauf deines Holz oder Gaspizzaofens unbedingt auf folgende drei Punkte: Die von uns geführten Outdooröfen erfüllen selbstverständlich alle obgenannten Voraussetzungen für gute Pizzen. Pizzaparty Ardore Jetzt kaufen Pizzaparty Emozione Jetzt kaufen Solltest du mal mit einem einfacher bedienbaren Gasofen starten wollen und dir aber die Option zum Wechsel auf Holz vorbehalten sobald mehr Erfahrung vorhanden ist, so schau dir den Bollore von Pizzaparty an. Der Bollore ist ein sehr gut isolierter Ofen mit Biscotto Saputo Steinen der mit sehr potentem Gasbrenner geliefert wird aber auch mit Holz befeuert werden kann. Pizzaparty Bollore Holz/Gas Jetzt kaufen > Drinnen oder gedeckt auf dem Balkon Drinnen, wo offene Flammen fehl am Platz sind, ist auf Elektroöfen zu setzen. Auf einem Balkon kann natürlich aber auch auf die Gasmodelle aus der Rubrik Garten/Terrasse gesetzt werden. Zusätzlich bieten sich auf Balkonen mit Steckdosen elektrische Pizzaöfen ohne Elektronik (sofern der Ofen auch draussen vor Regen geschützt gelagert werden soll) an. Schau dir für die Auswahl des passenden Elektroofens unsere nächsten Fragen an. Was für eine Steckdose steht dir zur Verfügung? > Was Steckdose? halt die aus der der Strom kommt An der Schweizer Standardsteckdose (T 13) lassen sich einige Pizzaöfen verwenden und ein paar davon sind auch tatsächlich gut. Auch hier gilt es auf drei wichtige Punkte zu achten: Ab Werk erfüllt diese Bedingungen nur ein einziger Pizzaofen – der Macte Voyager Smart. Wir haben ihn für dich im Blog getestet Macte Voyager Smart inkl. Biscotto Jetzt kaufen Mit dem Code BLOGSMART gibt es einen Spezialpreis auf den Voyager Smart Wer bereit ist etwas mehr zu investieren kann sich zum Effeuno N3 einen Biscotto di Casapulla dazu bestellen – dieser ist leider seit Anfang 2024 nicht mehr dabei, sondern nur eine halbpatzige Eigenentwicklung. Den Blogbeitrag zum N3 mit Biscotto findest du hier und den Blogbeitrag zum neuen Effeuno Stein hier. Der N3 hat eine etwas stärkere Heizschlange als der Voyager Smart welche kürzere Pausen zwischen den Pizzen ermöglicht. wobei auch der Voyager Smart nur zwei bis drei Minuten braucht und der N3 vielleicht eine Minute weniger. Da man Pizzen aber nicht vorbereiten kann und soll ist diese Pause aber in der Praxis bei beiden Öfen ziemlich irrelevant. Pizzaofen Effeuno N3 inkl. Effeuno Biscotto Jetzt kaufen Mit dem Code CUCINAPANDA gibt es einen Spezialpreis auf den N3 Biscotto Saputo Pizzastein für Effeuno Jetzt kaufen > Natürlich habe ich eine T23 Steckdose wie die meisten anderen Haushalte auch Das freut uns zu hören, dies ermöglicht dir auch Pizzaöfen für die Schweiz zu kaufen die mehr als 2.3 Kilowatt Leistung haben. Üblicherweise findet man eine T23 oder T25 Steckdose (welche einen T23 Steckplatz beinhaltet) beim Geschirrspüler oder in der Waschküche. Die Goldenen Regeln gelten auch hier Deine T23 Steckdose ermöglicht dir auch Öfen mit zusätzlicher Unterhitze zu kaufen. Ein Feature, welches du für gute Pizza aber eigentlich nicht brauchst, denn keine Pizzeria in Neapel hat einen Pizzaofen mit Unterhitze und das sagt schon einiges. Trotzdem
Der Macte Nettuno im Test

Wer auch mal Brot oder Focaccia backen will, kommt mit den an CH-Standardsteckdosen verwendbare Pizzaöfen Voyager Smart und Effeuno N3 nicht weit, da ihnen die Höhe und die bei längeren Backzeiten erforderliche Unterhitze fehlt. Macte Ovens bietet mit dem Nettuno eine preisgünstige Option sämtliche Optionen offen zu halten – was der Ofen taugt, erfährst du im pizzaschaufel.ch Testbericht. Unboxing Der Macte Nettuno kommt wie sein kleiner Bruder, der Voyager Smart im unscheinbaren Karton daher, nicht einmal der Name des Ofens wird erwähnt. Nach dem Öffnen springt einem die Anleitung in NFC-Kreditkartenform (was auch immer das bringen soll, den meisten wäre eine ausgedruckte Anleitung wohl lieber) und die nochmals eingepackte Türe entgegen. Unter der Tür und der Anleitung befindet sich der Ofen selbst – wie bei uns üblich kommt dieser natürlich direkt mit dem für die Schweiz zugelassenen Stecker bzw. hier Fixadapter. Nach dem Entnehmen des Ofens findet man, wie leider häufig bei Italienischen Herstellern, Styropor. Der Nettuno kommt mit zwei Steinen, einem Cordierit für Brot Focaccia & co sowie einem Biscotto di Casapulla, welche sich beide halbiert und verpackt im Ofeninnern befinden. Inzwischen setzt Macte bei den durch sie selbst verkauften Öfen auf billig Biscotti welche nicht unseren Qualitätsvorstellungen entsprechen, weshalb wir weiterhin exklusiv nur Öfen mit dem teureren Biscotto Saputo für euch herstellen lassen. Da der Macte Ovens Nettuno eine untere Heizschlange hat, ist es wichtig die Steine hintereinander und nicht nebeneinander zu platzieren (ansonsten drücken die Steine auf die Heizschlange). Bevor wir obiges Bild erstellten, galt es noch die Schutzfolien zu entfernen und die Türe zu montieren. Was uns besonders gefällt ist das Scharnier, welches sich ohne Hilfe von Nägeln offenhalten und dann sichern lässt (bitte hinschauen und lernen Effeuno!). Aufheiztest Bevor wir unseren Macte Ovens Nettuno einbrennen und nach dem erneuten Abkühlen zu unserem beliebten Aufheiztest antreten lassen können braucht der Ofen natürlich Strom. Da der Pizzaofen mit oberem und unterem Heizelement auf über 2.3 KW Leistung kommt (2.975 KW, um genau zu sein) kann er nicht an der Schweizer Standard Haushaltssteckdose (T13) betrieben werden. Aber keine Sorge, nahezu alle Bauten mit Elektroinstallationen neuer als 20 Jahre haben irgendwo eine T23 Steckdose (meistens für Waschtürme, Geschirrspüler und ähnliche Gerätschaften) welche bis 3.68 KW verträgt. Jedenfalls wurden sogar wir in unserem Block aus den 50-er Jahren mit 2003 renovierter Küche fündig. Für den Geschirrspüler gibt es eine T23 Steckdose (obwohl der Geschirrspüler gemäss seinem Stecker sich eigentlich mit 2.3 KW begnügen müsste – aber wir beklagen uns natürlich nicht über eine Steckdose mit mehr Leistung für unseren Pizzaofen). Damit wir von der Platzierung her etwas flexibler waren haben wir uns noch ein T23 Verlängerungskabel zugelegt. Nach diesem kleinen Steckdosenexkurs nun zu unserem Aufheiztest. Da die Verpackung des Macte Nettunos keine grossspurigen Versprechungen macht, haben wir mal nach 15 Minuten zu messen begonnen. Infrarotthermometer für Pizzaofen Jetzt kaufen Wer also (wie wir) dachte, der Nettuno würde mit seinen fast 3KW wesentlich schneller aufheizen als ein Voyager Smart mit 1.9KW täuscht sich – da es viel mehr Raum aufzuheizen gilt, ist die Aufheizleistung etwa gleich oder sogar minim langsamer als beim kleinen Bruder. Schon bald nach der 500° Messung erreichte der Ofen ein OH – Over Heat, sprich über 550° und für unser Thermometer somit nicht mehr messbar. Der Nettuno, italienisch für Neptun, erreicht also sehr hohe Temperaturen. Inwieweit der Name eines ca. -200° kalten Planeten zu einem sehr heiss werdenden Pizzaofen passen soll muss jede*r für sich selbst beurteilen. Backtest Ein Novum steht an in unserer Testreihe, so werden wir im Nettuno nicht nur Pizza sondern, da der Ofen insbesondere auch dafür gemacht ist, auch Brot backen. Zuerst aber zu unserer klassischen Margherita. Pizzaschaufel 33 cm mit Holzgriff Jetzt kaufen Für den Teig haben wir wie immer auf das AVPN Standardrezept gesetzt und, da wir gleich eine etwas grössere Menge Teig (Acht Teiglinge) machten, das Kneten unserer Sunmix Easy 6 überlassen. Sunmix Easy 6 inkl. LED Beleuchtung Jetzt kaufen Auch im Nettuno sind bei höheren Temperaturen (ab ca. 420°C) Drehungen nötig. Profi-Drehschaufel rund 20 cm Jetzt kaufen Auch die weiteren Pizzen gelangen uns auf Anhieb sehr gut – was bei den richtigen Temperaturen und einem Biscotto Saputo auch nicht verwunderlich ist. Bald jedoch stellten wir fest, dass das untere Heizelement für unseren momentanen Bedarf (mit Pausen von ca. 2-3 Minuten zwischen den Pizzen) zu viel Hitze abgibt und mussten da etwas runterregeln. Schön zu wissen, dass man noch absolut genügend Reserve hat aber abgesehen vom erstmaligen Aufheizen und von grösseren Anlässen mit sehr schnellem Einschiessen der Pizzen wird man das untere Heizelement im Pizzaszenario wohl nie gebrauchen. Nach dem Abstellen der Unterhitze gelangen uns perfekte Pizzen mit perfekten Böden. Fior di Latte 1 kg Jetzt kaufen 24 x San Marzano Bio La Carmela 400G Jetzt kaufen Bambus Pizzabrett Jetzt kaufen Pizzawiegemesser Edelstahl mit Holzgriff 35 cm Jetzt kaufen Da der Nettuno aber eben nicht nur für Pizza konzipiert wurde haben wir ihn wie schon versprochen auch mit Brot getestet. Dazu haben wir jeweils 400 Gramm Mehl (z.B. Ruch, Pizza oder ähnlich, was mit dieser Hydration nicht funktionieren würde, wäre Dinkelmehl), 8 Gramm Salz und eine Prise Trockenhefe mit 300 Gramm lauwarmem Wasser zusammengerührt (ohne Kneten) und so zwei bis drei Stunden stehen lassen. Danach haben wir den entstandenen “Teig” 4-Fach gefaltet (mit Fokus aufs Falten, kein Zerreissen bzw. Kneten) und so auch gleich etwas auf Spannung gebracht. Danach landete der Teig für die Nacht im gut bemehlten Gärkörbchen. Am Morgen galt es dann ernst und wir kippten das Brot auf die Brotschaufel. Brotschieber 30cm Jetzt kaufen Im 280-300° hiessen Ofen mit auf Cordierit gewechseltem Stein dauerte das Backen kurze 10-15 Minuten. Um ein zu frühes austrocknen der Brotoberfläche zu verhindern haben wir für Dampf im Ofen gesorgt. Das kann man entweder mit einem speziellen Bedampfer oder etwas umständlicher dafür günstiger mit einer Tasse voll Wasser im Ofen. Effeuno Steamer Jetzt kaufen Was wir schnell feststellten, war, dass die Unterhitze – ganz im Gegensatz zur Neapolitanischen Pizza – beim Brot backen essenziell ist. Wir haben diese über die verschiedenen